Kultur : NPD-Verbotsantrag: Musik und Knasthilfe

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Die Masse der Straftaten begehen Skinheads. Sie prügeln oft spontan und alkoholisiert. NPD-Parolen und vor allem die brachiale Szenemusik animieren zu Angriffen auf Ausländer und Linke. Regelrechte Hassorgien sind die von den Bands Blood & Honour und Hammerskins organisierten Konzerte. Die Hammerskins wurden Ende der achtziger Jahre in den USA gegründet; vom Blood & Honour-Verbot des Bundesinnenministers haben sie kaum profitiert. Besondere Bedeutung für rechte Straftäter hat die "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V. (HNG)". Der 1979 gegründete Verein bemüht sich, inhaftierte Neonazis vom Szene-Ausstieg abzuhalten und "Knast-Kameradschaften" zu fördern.

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