Kultur : NS-Raubkunst: Museum appelliert an Regierung

Trotz mehrjähriger Recherche zu möglicher Nazi-Raubkunst ist die Herkunft von 33 Werken in der landeseigenen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen noch ungeklärt. Konkret gebe es zwei Restitutionsersuche der Erben des Galeristen Alfred Flechtheim (1878-1937), sagte Direktorin Marion Ackermann in Düsseldorf. Eindeutige Aussagen über die Eigentumsverhältnisse des Bildes „Federpflanze“ von Paul Klee und eines kubistischen Stilllebens von Juan Gris seien bislang aber nicht möglich. Ackermann appellierte an die Bundesregierung, auf höchster Ebene in Paris auf die Öffnung von Galerie-Archiven hinzuwirken, „um zu einem Ergebnis zu kommen“. Sollte die Recherche scheitern, müsse letztlich die Politik über eine mögliche Rückgabe der Bilder als Akt der moralischen Wiedergutmachung entscheiden. dpa

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