Kultur : Oberhausen feiert 50 Jahre „Manifest“

Die Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen feiern in diesem Jahr das „Oberhausener Manifest“ von 1962, ein Schlüsseldokument der Nachkriegs-Filmgeschichte. Mit dem Manifest hatten vor fünfzig Jahren 26 junge Filmkünstler am 28. Februar 1962 in Oberhausen eine neue Bildsprache und eine kommerzfreie Filmförderung gefordert. Deutschlands ältestes Kurzfilmfestival wird am 26. April eröffnet und dauert bis zum 1. Mai. Erwartet werden rund 18 000 Besucher. Von jedem Ticket fließen erstmals zehn Cent in die Finanzierung eines Förderpreises. Rund 6000 Filmbeiträge wurden eingereicht. 140 Filme haben die Jurys ausgewählt. Sie konkurrieren in fünf Wettbewerben um Preisgelder von insgesamt 44 000 Euro. Außerdem gibt es ein Sonderprogramm mit restaurierten Filmen der „Manifest“-Unterzeichner und einen Kinder- und Jugendfilm-Wettbewerb. dpa

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