Kultur : Oper: Oh namenlose Freude!

19 Uhr: Komische Oper[Te],Mitte[Te],Behrenstr. 55-57[Te]

Kann man der Geschichte vom edelmütigen Eheweib Leonore/Fidelio heute noch trauen? Harry Kupfer löst das Inszenierungsproblem von Beethovens Oper, indem er seinen "Fidelio" als Probensituation anlegt. Im Spiel vergegenwärtigen die Akteure ihre Rollen, fallen aus der gekünstelten Dialogsituation ins gesungene Wort, das in seinem emotionalen Gehalt zeitlos gültig scheint. Erst recht, wenn Miranda van Kralingen auf der Bühne steht und ihre wunderbar menschliche, herzerfühlte Leonore singt.

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