Kultur : Opernkrach: Luisi attackiert Stölzl

Berlins Kultursenator Christoph Stölzl will keinen Rechtsstreit mit dem designierten Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin, Fabio Luisi. Dessen Anwalt fordert vom Land Berlin Schadenersatz in Höhe von 2,25 Millionen Mark, wenn bis zum 1. Dezember kein Vertrag unterschrieben sei. Seit Mai liege sein Vertrag für den Amtsantritt im Sommer 2001 gemeinsam mit dem des neuen Generalintendanten in der Bismarckstraße, Udo Zimmermann, auf Eis, sagte Luisi. Die Berliner Kulturverwaltung wolle sich zum jetzigen Zeitpunkt und zum Stand der Vertragsverhandlungen mit Luisi nicht äußern, sagte Stölzls Sprecherin Kerstin Schneider. Luisi behauptet in der Tageszeitung "Die Welt", Stölzl habe ihn vom geplanten Amtsantritt im Sommer 2001 abbringen und ihm eine andere Position anbieten wollen: "Die Art, wie die Berliner Politiker mit Künstlern umgehen, liegt unter jedem zivilisierten Niveau."

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