Kultur : Opernstiftung: Fülle zieht zurück, Schindhelm in spe

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Der Geschäftsführer der Frankfurter Bühnen, Bernd Fülle, hat seinen Verzicht auf die Kandidatur für den Posten des Generaldirektors der Berliner Opernstiftung erklärt. „Ich teile Ihnen mit, dass ich nicht mehr zur Verfügung stehe“, heißt es in einem Brief Fülles an Berlins Kultursenator Thomas Flierl vom Freitag. Als Grund führt Fülle den „Stil“ des Senators bei der Entscheidungsfindung an. So habe ihm Flierl einen Vertragsentwurf zugesandt, dann aber gesagt, es gebe kein Angebot. Dazu erklärte der Sprecher des Kultursenators, Torsten Wöhlert, dem Tagesspiegel: „Wir haben uns zu den Verhandlungen mit Herrn Fülle nicht geäußert. Erst als Fülle gegenüber dpa von einem ,Angebot’ sprach, das er nun ,annehmen’ wolle, hat der Kultursenator darauf hingewiesen, dass der Stiftungrat mehrheitlich über den künftigen Direktor der Stiftung entscheidet. Das wusste Herr Fülle.“ Wie gestern gemeldet, hatten sich zuvor bereits die drei Intendanten der Berliner Opern für den Basler Theater und Opernchef Michael Schindhelm als Direktor der Opernstiftung ausgesprochen. Der Stiftungsrat tritt am nächsten Dienstag zusammen. Tsp

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