Ophüls-Filmfestival : Vier Kurzfilme zur Heimat

Das Saarbrücker Nachwuchsfilmfestival, der "Max-Ophüls-Preis", wird am kommenden Montag mit vier Kurzfilmen zum Thema "Heimat" eröffnet.

Saarbrücken - Unter den Filmen, die im vergangenen Jahr in Saarbrücken und Umgebung gedreht wurden, sind zwei Spielfilme und zwei Dokumentarfilme, sagte die künstlerische Leiterin des Festivals, Birgit Johnson.

Unter anderem wird die Produktion "Sarrelibre" zu sehen sein, die vom fiktiven Separatismus im Saarland erzählt. Für den Dokumentarfilm "Helsinki" hat der Regisseur und Kameramann Sven Jakob Mitglieder der saarländischen Olympiamannschaft aus dem Jahr 1952 besucht und beschreibt ihren Umgang mit dem Älterwerden. Das Saarland ist erst 1957 Teil der Bundesrepublik geworden.

Verleihung am 20. Januar

Im Zentrum des Festivals steht der Wettbewerb um den "Max-Ophüls-Preis". Im Langfilmwettbewerb konkurrieren 16 Produktionen um die mit 18.000 Euro dotierte Auszeichnung, die nach dem aus Saarbrücken stammenden Regisseur Max Ophüls benannt ist. Für den Kurzfilmpreis, der mit 5000 Euro verbunden ist, sind ebenfalls 16 Produktionen nominiert. Die Auszeichnungen, über die Jurys entscheiden, werden einen Tag vor Festivalende am 20. Januar verliehen. Im vergangenen Jahr hatte das einwöchige Nachwuchsfilmfestival rund 30.000 Besucher angezogen. (tso/dpa)

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