Oscars 2015 : "Birdman“ und „Boyhood“ für US-Produzentenpreise nominiert

Wer gewinnt den Oscar am 22. Februar? Als Favoriten zeichnen sich "Birdman" von Alejandro González Inárritu und Richard Linklaters "Boyhood" immer deutlicher ab.

Preisregen. Der mexikanische Filmemacher Alejandro González Inárritu (l.) hält seinen Preis als Regisseur des Jahres beim Filmfestival in Palm Springs in die Höhe, am 3. Januar. An seiner Seite "Birdman"-Hauptdarsteller Michael Keaton: Die Broadway-Komödie über einen abgehalfterten Superhelden-Star, der ein Comeback auf der Bühne versucht, ist einer der Oscar-Favoriten. Deutscher Filmstart: 29. Januar.
Preisregen. Der mexikanische Filmemacher Alejandro González Inárritu (l.) hält seinen Preis als Regisseur des Jahres beim...Foto: Reuters

Alejandro González Inárritus rasante Broadway-Schauspielerkomödie „Birdman“ mit Michael Keaton und Edward Norton sowie Richard Linklaters Ensemble-Familiendrama „Boyhood“ mit Patricia Arquette und Ethan Hawke haben ihre Favoritenrollen im Rennen um die diesjährigen Oscars weiter ausgebaut. Der amerikanische Produzentenverband nominierte beide Filme für den Preis der Producers Guild of America. Stimmberechtigt sind rund 4000 Filmproduzenten. Ebenfalls im Rennen sind „Der Scharfschütze“, „Foxcatcher“, „Gone Girl – Das perfekte Opfer“, „Grand Budapest Hotel“, „The Imitation Game“, „Nightcrawler“, „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ und „Whiplash“.


„Birdman“ war bereits als Favorit in die Verleihung der Critics' Choice Awards gestartet, mit 13 Nominierungen, auch bei den Nominierungen für die Golden Globes und für die Preise von Hollywoods Schauspielverband (SAG) hatte der Film des Mexikaners Inárritu abgesahnt. Ebenso sind die Langzeit-Beobachtung "Boyhood" sowie "The Imitation Game" insgesamt gut im Rennen.

Einige andere Filme, die bislang ebenfalls als Oscar-Favoriten gehandelt wurden, erhielten dagegen keine Nominierungen vom US-Produzentenverband, beispielsweise Angelina Jolies „Unbroken“ und das Disney-Musical „Into the Woods“. Die Produzenten-Preise, die am 24. Januar vergeben werden, gelten als wichtiges Barometer für die Oscars, die in diesem Jahr am 22. Februar in Los Angeles verliehen werden. Die Oscar-Nominierungen mit bis zu zehn Kandidaten in der Kategorie "Bester Film" werden am 15. Januar bekannt gegeben. "Boyhood" lief 2014 auf der Berlinale und im Sommer in den Kinos, "The Imitation Game" startet in Deutschland am 22. Januar, "Birdman" am 29. Januar. Im letzten Jahr gewann "12 Years A Slave" von Steve McQueen den Oscar als bester Film. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben