Kultur : Ostern: Julianisch

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Julius Cäsar war es, der 46 v. Chr. den durcheinander geratenen Kalender ordnete. Jedes Jahr sollte nun 365 Tage lang sein und alle vier Jahre ein Schaltjahr von 366 Tagen eingelegt werden, der - nach Julius Cäsar benannte julianische Kalender. Der Kalender orientierte sich am Lauf der Sonne, was den Bauern und Händlern entgegenkam. Weltweite Geltung verschafften ihm jedoch die christlichen Kirchen mit ihrem Sitz in Rom. Alle ihre Feste waren darin festgelegt. Was die christliche Kirche zum julianischen Kalender erst im Jahre 532 hinzufügte, war die Methode, die Jahre ab Christi Geburt zu zählen. Etwa ab 1000 war sie in ganz Europa verbreitet. Heute gilt dieser Kalender in Ländern des orthodoxen Glaubens.

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