Kultur : Panscher-Preis für die Post

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Der Verein Deutsche Sprache (VDS) hat den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel, zum „Sprachpanscher 2002“ gekürt. Die Post glaube, „mit dem Muff des Staatsbetriebes auch die deutsche Sprache ablegen zu müssen“, begründete der VDS-Vorsitzende Walter Krämer in Dortmund die Entscheidung. Begriffe wie „global mail“, „postage point“, „easy trade“ und „funcard mailing“ haben zu der Wahl geführt. Zu den weiteren Kandidaten für den Negativpreis gehörten die nordrhein-westfälische Umweltministerin Bärbel Höhn und der Manager von Bayern München, Uli Hoeneß. Höhn hat artgerechte Tierhaltung als „easy going“ bezeichnet, Hoeneß sprach im Zusammenhang mit Auswärtsspielen von „away shirt“. Der Verein Deutsche Sprache vergibt jährlich den „Sprachpanscher“ an Personen oder Firmen, die sich im bei der Vermischung des Deutschen mit dem Englischen zu „Denglisch“ hervorgetan haben. dpa

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