Kultur : Paris setzt auf Lagerfeld

Natürlich würde ein Cocktail zu Ehren der renommierten Pariser Kunst- und Antikmesse „Biennale des Antiquaires“ auch nach Hamburg oder München passsen, wo viel mehr zahlungskräftiges Publikum zu finden ist. Doch da gibt es keine so schöne Botschaft wie in Berlin und außerdem, so sagte Botschafter Maurice Gourdault-Montagne, leben inzwischen viele junge französische Künstler in der Stadt. Und so empfing er Gäste wie Gloria von Thurn und Taxis, die Begum Aga Khan, Designerin Anna von Griesheim und Andreas Graf von Hardenberg in seinen Räumen am Pariser Platz.

Mit dabei war der frühere französische Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres, unter dessen Regie das Grand Palais – in dem die von Karl Lagerfeld gestaltete Messe vom 14. bis 23. September stattfindet – zu einem glanzvollen Ort für Kulturereignisse aller Art geworden ist. Auch Frankreichs berühmteste Münzsammlerin Sabine Bourgey war gekommen und wird als einzige ihrer Zunft auf der Messe präsent sein. Ihr ältester Besitz ist eine Münze aus dem 7. vorchristlichen Jahrhundert. Bloß der Ehrengast fehlte: Christian Deydier, der diesjährige Chef der renommierten Messe, hatte in New York sein Flugzeug verpasst. Aber die Kunst-Brücke zwischen Frankreich und Deutschland ist trotzdem noch fester geworden. Bi

0 Kommentare

Neuester Kommentar