Partynotiz : Wer lümmelt denn da im Münzsalon?

Die ersten Nächte der Berlinale sind rum, die Anfangseuphorie ist überstanden. Die Berlinaledauergäste zeigen sich gelassener und schalten einen Gang runter, denn knapp eine Woche steht ja noch bevor. Aber aufregend war das Wochenende trotzdem.

Sophie Guggenberger

Viele Berlinalemenschen freuen sich mittlerweile schon auf nette Partys gemeinsam mit Freunden und Kollegen – kein Berlinalecrawl und ohne ständiges Blitzlichtgewitter. Also ganz das Gegenteil von dem, was sich da in der Nacht zu Sonntag am Potsdamer Platz abspielte. Heiß her ging’s in der Lounge des Magazins "Vanity Fair". Brechend voll war der Kaisersaal am Potsdamer Platz, so voll sogar, dass US-Schauspieler Jeff Goldblum und sein deutscher Kollege Moritz Bleibtreu gleich wieder umkehrten. Aber auch ohne die beiden wurde ausgelassen gefeiert. Nur Model Lilly Kerssenberg schien ein wenig gelangweilt, schrieb lieber SMS als sich zu amüsieren. Tippte sie für ihren  Lover Boris Becker? Der besuchte lieber den Ball des Sports in Frankfurt am Main.

Gediegen zu ging’s im Münzsalon. Im stilvollen, exklusiven Privatclub in Mitte. Eine Oase im hektischen Nachtleben. Zugang nur für Mitglieder und deren geladene Gäste. Claudia Lehmann, Kopf und Seele der Film- und Fernsehroduktionsfirma „maz & movie“, war an diesem Abend Gastgeberin. Für die Filmszene gehört das gemütliche Get-together der ehemaligen Fernsehmoderatorin seit einigen Jahren zum Berlinalepflichtprogramm. Wer einmal da war, kommt immer wieder – und bleibt. Die ganze Nacht. Die Gäste: ausgewählt und handverlesen, da passte einfach alles zusammen. Sängerin Toni Kater kuschelte mit Boyfriend Rudi Moser, Schlagzeuger der „Einstürzenden Neubauten“, Schauspieler Alexander Sternberg flirtete mit den Damen vom Filmverleih. Die Erfolgsproduzenten Christian Becker („Die Welle“, „Wickie und die starken Männer“), und Sebastian Niemann („Das Jesus Video“) lümmelten auf den Ledersesseln im Kaminzimmer - Berlinale-Kontrastprogramm auf höchstem Niveau.

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