")})}else Z(e)?e.top.open(d,o):e.location.assign(d)}function Y(e){e.style.setProperty("display","inherit","important")}function K(e){return e.height<1}function _(e,d){return 0==d.offsetHeight&&0!=e.offsetHeight}function O(e){return 0==e.offsetHeight}function V(e,d){var o="";for(i=0;i=2)){var i=o.getBoundingClientRect();if("undefined"==typeof o.width)var r=o.offsetHeight,h=o.offsetWidth;else var r=o.height,h=o.width;if(0!=r&&0!=h){var a=i.left+h/2,u=i.top+r/2,l=d.documentElement,p=0,s=0;if(e.innerWidth&&e.innerHeight?(p=e.innerHeight,s=e.innerWidth):!l||isNaN(l.clientHeight)||isNaN(l.clientWidth)||(p=d.clientHeight,s=d.clientWidth),0<=u&&u<=p&&0<=a&&a<=s){if(e.uabAv[n]++,e.uabAv[n]>=2){var f=function(){};T(t,f,f),e.clearTimeout(e.uabAvt[n])}}else e.uabAv[n]=0}}}e.UABPdd=H;var G=I("head"),F=null;navigator.userAgent.search("Firefox")==-1&&(d.addEventListener?d.addEventListener("DOMContentLoaded",z,!1):d.attachEvent&&d.attachEvent("onreadystatechange",function(){"complete"===d.readyState&&z()})),e.addEventListener?e.addEventListener("load",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("onload",z),e.addEventListener?e.addEventListener("addefend.init",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("addefend.init",z)}(window,document,Math); /* 3a5c75b490572c1e1694db187d06fe83 */

PAUKEN & Trompeten : Ein Herz für der Heiden Heiland

Jörg Königsdorf

John Eliot Gardiner

hat dieser Tage einigen Grund zum Feiern. Mit den letzten beiden soeben erschienenen Doppelalben hat Englands Alte-Musik-Papst endlich das Mammutprojekt abgeschlossen, das ihn die letzten zehn Jahre beschäftigte: Die CD-Veröffentlichung seiner Bach-Pilgrimage. Alle geistlichen Kantaten hatte Sir John im Bach-Jubeljahr 2000 auf seinem Treck durch Europa aufgeführt. Jeweils genau an den Sonntagen des Kirchenjahrs, für die sie geschrieben wurden – ein Punkt, an dem Gardiner auch abseits seiner Pilgerschaft ziemlich pingelig ist. So viel lag dem Bach-begeisterten Dirigenten an diesem Projekt, dass er für die Mitschnitte sogar sein eigenes Label gründete, nachdem seine alte Plattenfirma kalte Füße bekommen hatte.

Das Ergebnis hat natürlich seine Glanzpunkte wie auch einige durchschnittlichere Momente – nicht anders als die konkurrierenden Bach-Großprojekte der Herren Harnoncourt und Rilling, Koopman und Suzuki. Was aber durchgängig das Herz höher schlagen lässt, ist Gardiners fabelhafter Monteverdi Choir, der für dieses Repertoire einfach zu den besten der Welt gehört und so gut ist, dass seine Mitglieder problemlos auch die Solopartien der Kantaten übernehmen können. Das tun sie beispielsweise regelmäßig bei dem kleinen Bach-Festival im Braunschweiger Land, das Sir John seit einigen Jahren leitet und bei dem man die Kantaten in stimmungsvollen alten Kirchen hören kann. Und auch am Montag, wenn Sir John den Berlinern zum Nikolaus drei Bach’sche Adventskantaten beschert, sind die Monteverdianer am Start: In der Philharmonie soll unter anderem „Nun komm, der Heiden Heiland“ für vorweihnachtliche Stimmung sorgen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben