Pferdeshow Cavalia : Stars in der Manege

"Cavalia" feiert die Symbiose von Mensch und Pferd nicht in einer Rahmenhandlung, sondern einzelne Dressur- und Akrobatiknummern wechseln sich ab.

G,a Bartels
Cavalia
Cavalia. -Foto: Glazer

Je ein Betreuer für drei Pferde, täglich zwei Pflegeduschen, besonders vitaminreiches Futter und jede Menge Streicheleinheiten: Ein Hengst, der bei „Cavalia“ mitmachen darf, hat es ganz offensichtlich zum Pferdestar gebracht. Gleich 52 dieser edlen Lusitano-, Appaloosa- oder Andalusier-Pferde bewohnen ein eigenes 1500 Quadratmeter großes Stallzelt in der Leipziger Straße. Aber auch die 35 menschlichen Artisten müssen am Potsdamer Platz nicht darben – für sie gibt es ein Artisten- und Cafeteriazelt.

Durch die Welt tourende Reiterakrobatik-Shows gibt es inzwischen eine ganze Menge. „Cavalia“ hat Normand Latourelle erfunden, einer der Gründer des Cirque du Soleil. „Wir sind kein Pferdemusical, keine Pferdeshow – Cavalia ist eben Cavalia“, meint er zum Programm, das Tanz, Akrobatik, Musik und bunte Projektionen in der mit feinem Sand gefüllten Arena verbindet. Seit über vier Jahren tourt die kleine Zeltstadt durch Kanada und die USA. Vor dem Berlin-Besuch gab’s ein Gastspiel in Amsterdam. Über 1,5 Millionen Pferdefreunde haben weltweit schon die Bekanntschaft vom 900 Kilo schweren Hengst Coffee und den acht Monate alten Fohlen Champagne und Solito gemacht.

„Cavalia“ feiert die Symbiose von Mensch und Pferd nicht in einer Rahmenhandlung, sondern einzelne Dressur- und Akrobatiknummern wechseln sich ab. Gewagte Sprünge, Luftakrobatik, Ballspiele und Lassowürfe sind genauso vertreten wie stille, poetische Tanzeinlagen. Da schlägt nicht nur dem Voltigierverein das Herz höher. Gunda Bartels

Cavalia-Zelt, ab Di 26.6., ab 19,50 € (Kinder), 24,50 € (Erwachsene) DM331

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