Kultur : Pläne des Potsdamer Theaters

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Das neue Theaterhaus hat dem Potsdamer Hans-Otto-Theater im vergangenen Jahr einen Besucherrekord beschert: 2006 kamen insgesamt 106 520 Besucher, die Auslastung lag bei 92 Prozent. Das für mehr als 26 Millionen Euro errichtete Gebäude am Ufer des Templiner Sees war im September eröffnet worden.

In der Spielzeit 2007/2008 bringt das Theater der brandenburgischen Landeshauptstadt insgesamt 49 Stücke heraus, darunter ein Stück zum ersten Todestag der russischen Journalistin Anna Politkowskaja (Premiere: 7. Oktober). Außerdem beschäftigt sich das Theater mit den „Satanischen Versen“ Salman Rushdies. Premiere für dieses Stück unter Regie von Laufenberg ist am 18. April 2008. Mit dem Thema Meinungsfreiheit befassen sich „Die Jüdin von Toledo“ und „Verbrennungen“. Das Ensemble will zudem eine Fassung der beiden Teile von Goethes „Faust“ an einem Abend aufführen (Premiere: 15. März). Das Junge Theater wird in der Reithalle A neben dem Theater seine Hauptspielstätte haben.

Der Sommer will Laufenberg dazu nutzen, um die Akustik in dem neuen Theaterhaus weiter zu verbessern. Dazu liefen derzeit weitere Untersuchungen. Die Baumaterialien Beton und Stahl sorgen für ungünstige Nachhallzeiten. ddp

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