Kultur : Polenz muss gehen: "Es ist ein Tag, der uns nach vorne bringt"

"Es ist nichts vorgefallen, was erforscht werden müsste."

Angela Merkel, CDU-Chefin.

"Das ist nicht der richtige Job für mich. Ich bin eigentlich vom ganzen Typ her eher jemand der Brücken baut, als dass er sich sozusagen ständig als Speerspitze profiliert, so wie dies zu Recht von einem Generalsekretär erwartet wird."

Ruprecht Polenz, der als Generalsekretär zurückgetreten ist.

"Ich nehme das Amt an."

Laurenz Meyer, künftiger CDU-Generalsekretär und Vize-Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags.

"Der Rücktritt ist ein Beleg dafür, dass Frau Merkel das Ganze nicht im Griff hat. In der Union herrscht große Unordnung. Der Rücktritt ist ein erneutes Zeichen dafür, dass die Union nicht in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen."

Franz Müntefereing SPD-Generalsekretär.

"Das ist ein Bauernopfer der Parteispitze. Polenz hat keine Schuld, dass die CDU derzeit keine Richtung hat."

Guido Westerwelle, FDP-Generalsekretär.

"Das ist eine gute und kraftvolle Entscheidung unserer Bundesvorsitzenden, um die Auseinandersetzung mit der rot-grünen Bundesregierung weiter zu forcieren. Laurenz Meyer bringt Kompetenz, Parteiseele und erfolgreiche Wahlkampferfahrung mit in sein neues Amt."

Eberhard Diepgen, Regierende Bürgermeister von Berlin.

"Das einzige Problem der CDU sind unsolidarische Einzelgänger, die glauben, sich immer wieder gegen die eigene Führung profilieren zu müssen. Die schnelle Berufung von Laurenz Meyer zum Polenz-Nachfolger zeigt, wie stabil und handlungsfähig die CDU-Führung ist."

Thomas Goppel, CSU-Generalsekretär

"Ich respektiere diese Entscheidung. Und ich begrüße den Vorschlag von Frau Merkel. Ich schätze Meyer als erfahrenen Politiker."

Jörg Schönbohm, CDU-Chef und Vize-Ministerpräsident in Brandenburg.

"Weder ist die Spendenaffäre ausgestanden noch hat die CDU bislang den Schritt zu einer handlungsfähigen eigenständigen und modernen Oppositionspartei geschafft."

Dietmar Bartsch Bundesgeschäftsführer der PDS.

"Es ist ein Tag, der uns nach vorne bringt."

Friedrich Merz, Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag.

"Es war ein Präsidium der Überraschungen."

Jürgen Rüttgers, CDU-Chef in Nordrhein-Westfalen.

"Die Ereignisse innerhalb der CDU zeigen, dass die Partei als Opposition nicht handlungsfähig ist."

Fritz Kuhn Vorsitzender der Grünen.

"Laurenz Meyer ist ein Angreifer, wie er in Berlin gebraucht wird."

Herbert Reul, Generalsekretär der CDU in Nordrhein-Westfalen.

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