Das Monster aus der Mitte der Gesellschaft: Rammstein - Deutschlands meistgefürchtete Band - spielen vier Tage hintereinander im Berliner Velodrom mit dem Feuer.
Die Vorband hat gespielt, die Menge sich in Stimmung getrunken, die Lichter sind aus. Und was tut sich auf der Bühne? Nichts. Aus dem Innenraum steigen rhythmische Chöre ins Rund des Berliner Velodroms: „Rrramm! Stein! Rrramm! Stein!“ Wie die Kampfschreie eines Urvolks, das vor der schwarzen Grotte des Ungeheuers darauf wartet, dass es sich der finalen Schlacht stellt. Je länger die Bestie warten lässt, desto höher steigt die Spannung. Da unten vor der Bühne – ist das nicht ein Pentagramm aus Kerzen? Ach nein, es sind die Displays der Digitalkameras, die Fackeln unseres Jahrtausends.
Endlich: ein dunkles Heulen wie von fernen Sirenen, gleißendes Licht bricht durch die Bühnenwand wie Flak-Scheinwerfer. Bassist und Gitarrist schlagen sich mit Äxten den Weg frei, und aus der Mitte schreitet wie aus einer großen, brennenden Vagina der Oberschreck der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien höchstselbst: Rammstein-Sänger Till Lindemann. „Manche führen, manche folgen“, singt er in der Intonation alter Moritatensänger. „Böse Miene, gutes Spiel.“
Mit dem „Rammlied“ inszeniert Deutschlands meistgefürchtete Band jeden Konzertbeginn ihrer aktuellen Tour als Geburt, die Geburt eines Monsters, das nach jedem Kampf neu aufersteht. Dieses Monster kennt nur das Geradeaus: „Ich will Eure Blicke spüren / Jeden Herzschlag kontrollieren“. Dieses Monster ist einsam: „Und der Haifisch der hat Tränen“. Seine Reflexionsgabe reicht gerade für die Weiterleitung der Reflexe aus dem vegetativen Nervensystem: „Mir ist kalt“. Und Kontakt zu anderen kennt es nur als Rechtsanspruch („Liebe ist für alle da“) oder als Schmerz, wie im Anfang November indizierten Stück „Ich tu dir weh“.
Es ist das Spiel mit dem Feuer, das die Band und ihre Hörer reizt: Wie weit können wir gehen, bis die Eltern sich sorgen, die Lehrer uns die iPods wegnehmen und das Familienministerium auf den Plan tritt? Wenn Lindemann in der Sextourismus-Persiflage „Pussy“ unzweideutig seinen Unterleib gegen die Schaumkanone stößt, mit der er das Publikum beglückt, erinnert er an Elvis Presley, der wegen seines skandalösen Hüftschwungs im Fernsehen nur ab der Taille aufwärts gezeigt werden durfte.
Es ist auch das Spiel mit dem Feuer, das die Show bestimmt: Da ejakulieren Flammen hinter dem wie zum Ritterschlag niederknieenden Sänger, stürzen Feuer von der Decke, rasen Raketen vom Ende der Halle auf die Bühne, und am Ende brennt die ganze Wand. Industrieventilatoren senken sich herab wie gewaltige Zahnarztspiegel, verwandeln sich in blinkende Leuchtkörper und Wärme spendende Rotlichtlampen. Mit jedem Flammenwurf schießen Hitzewellen ins Publikum.
Vier Tage hintereinander inszenieren Rammstein im Velodrom ihr Weihnachtsoratorium und markieren damit den vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere. Das Phänomen Rammstein ist nur live zu verstehen. Nicht nur weil in diesem wagnerianischen Totaltheater in Leni-Riefenstahl-Ästhetik die wahrlich wenig abwechslungsreiche Musik zu ihrer Bestimmung findet. Auch weil man hier die Menschen trifft, die sie mögen. Die sind erstaunlich durchschnittlich – und das Durchschnittsalter erstaunlich hoch. Überwiegend männliche Bomberjackenträger treffen auf ergraute Lehrerpaare.
Rammstein sind nicht die militante Aufbauhilfe für verunsicherte Jugendliche mit Amokläuferpotenzial. Rammstein sind Cabaret. Wenn Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz tanzt wie Chaplin, wenn er in SM-Spielen von Lindemann in der Badewanne ermordet wird, um wiederaufzuerstehen, den SS-Mantel getauscht gegen einen Paillettenanzug, fügt sich alles zur überwältigenden Nummernrevue, die extreme Gegensätze zum Schock verdichtet. Perfekt im Takt explodieren im Fritzl-Lied „Wiener Blut“ die Puppen, und zur Zugabe „Engel“ fackelt Lindemann die riesigen Flügel auf seinem Rücken ab – Rammsteins Weihnachtsgruß.
Die „Süddeutsche Zeitung“ demonstrierte kürzlich, dass es alte Arbeiterlieder und Moritaten von Brecht und Weill sind, aus denen Rammstein schöpfen. Deren soziales Potenzial geht allerdings unter in einem autistischen Selbstbehauptungszirkel. Das Beunruhigende an Rammstein sind nicht die kalkulierten Tabubrüche. Das Beunruhigende an Rammstein ist, dass sie so schrecklich normal sind. Sie bieten den Soundtrack für Autotuner und Laubenhüter, für Heckenschneider und Zaunhochzieher, für Finstergucker und Häuslebauer. Das Monster – es sitzt in der Mitte der Gesellschaft.
Weitere Konzerte am 20. und 21. Dezember (ausverkauft).
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.12.2009)
Kommentare [ 28 ] Kommentar hinzufügen »
Wenn Sie einmal ein Rammstein-Konzert besuchen würden und sich die Mühe machen würden, die sämtlichen Gesinnungen der Besucher nur annähernd zu hinterfragen, werden Sie feststellen, mehr mitte-links orientierte Menschen dort anzutreffen, als von Ihnen befürchtet.
Aber jedem seine Vorurteile.
Immer wieder werden Sachverhalte verdreht. Das ist nicht in Ordnung und kein Zeichen guten Journalismus. Wer die Texte dieser Band kennt, der wird - meiner Meinung nach - zu dem Schluss kommen, dass es sich inhaltlich um den letzten Dreck handelt. Gewaltverherrlichung und Sexismus, Menschenverachtung überall. Es ist widerlich, dass allein der quantitative Erfolg (Geldeinnahmen, Publikumszahlen) den allerletzten Mist adelt und die meisten Journalisten auf wunderbare weise statt eindeutiger Ablehnung, eine Furcht konstatieren.
Wie bigott diese Einstellung ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass bei Rammstein und Aggro-Berlin und in vielen anderen Fällen, die offene Verherrlichung von Gewalt und sexuellen Übergriffen, geduldet wird, aber an anderer Stelle, wo es um die Wirklichkeit von Gewalt geht, spitz aufgeschrien wird. Wenn man Gewalt ächtet, sollte man es überzeugend tun und auch solchen Bands, wie Rammstein klar entgegentreten. Googeln Sie einmal nach Rammstein-Texten und informieren Sie sich. Lesen Sie danach noch einmal den Artikel oben...
Gefällt mir gar nicht. Passt nicht zusammen.
Übrigens: Schon in der Antike wurde der Überbringer einer schlechten Nachricht höchstpersönlich als Täter umgebracht.
Rammstein muss man nicht aber kann durchaus sehr gut finden. Das Themen-Konzept von Rammstein findet seinen Nährboden in den selbstverlogenen Moral-Konventionen unserer Gesellschaft. Vor allem junge Menschen finden ihre realen Problemwelten bestätigt. Das etablierte Wertekonzept schafft bei vielen Menschen Defizite bis hin zu manifestierten Emotionaldefekten. Genau da setzen Lindemann’s Texte an. Weil mich als Vater Lindemann&Co. ebenfalls inspirieren, erreiche ich meinen Sohn und kann einiges für Interpretation und Relativierung tun.
@BRDmatrix
Den Hauptartikel empfinde ich schon als wenig kompetent. Unfaire Aggression jedoch habe ich nur in Ihrem Kommentar wahrgenommen. So gesehen passt Ihr Login. „Matrix“ spiegelt ja auch als Film scheinbares Leben wieder.
Zum Schluss:
Rammstein
Sie zu hören macht mich stolz
denn langsam wächst nur hartes Holz
So viele Jahre sind vergangen
Doch bisher konnt’ Sie keiner fangen
Wenn Baumes Grün dann Himmel spürt
Macht neidisch längst den Waldbrand schürt
Nun heißt es wach und mutig bleiben
Kraft wird sich auch dank Vorsicht zeigen
Rammstein:
"Buck dich befehl ich dir
wende dein Antlitz ab von mir
dein Gesicht ist mir egal
buck dich
Ein Zweibeiner auf allen Vieren
ich fuhre ihn spazieren
im Passgang den Flur entlang
ich bin enttauscht
Jetzt kommt er ruckwarts mir entgegen
Honig bleibt am Strumpfband kleben
ich bin enttauscht total enttauscht
Buck dich...
das Gesicht interessiert mich nicht
Der Zweibeiner hat sich gebuckt
in ein gutes Licht geruckt
zeig ich ihm was man machen kann
und ich fang zu weinen an
Der Zweifuss stammelt ein Gebet
aus Angst weil es mir schlechter geht
versucht er tief sich noch zu bucken
Tranen laufen hoch den Rucken
Buck dich...
Buck dich befehl ich dir
wende dein Antlitz ab von mir
dein Gesicht ist mir egal
buck dich nocheinmal
Buck dich..."
Tolles Material für Jungs und Mädchen, die durch die Einlasskontrollen in die Lichtarena Rammsteins schreiten dürfen. Ganz große Kunst. Leni Riefenstahl wäre auch ganz hingerissen. Und Albert Speer erst, aber nein auch.
Tut mir leid, ich will nicht unhöflich sein, aber für mich ist Rammstein Dreck.
Letztendlich finde ich aber fair, dass Sie geantwortet haben. Was dieser Vergleich mit den Nazis soll verstehe ich allerdings nicht wirklich. Albert Speer hätte mit Sicherheit auch in der Bundesrepuplik eine Top-Karriere gemacht. Ich habe echte NeoNazis kennengelernt. In der DDR mit SED-Parteiabzeichen. All diese Mitmenschen mit Rechtsparanoia sollten sich mal Tassen für Linkshänder kaufen und deren Handling gründlich testen.
Na also, der vorherige Satz war doch fast "LL!" -> LindemannLike ;-]
grüße pandorix
Eine wirklich steile These, die, mit einem Ausrufezeichen versehen, eher Wunschdenken oder billiges Erklärungsmodell sein muss.
Die "Resonanzebenen" können auch einen gegenteiligen Effekt haben. Die Verbindung zu Leni Riefenstahl und Albert Speer leite ich aus der Ästhetik von Rammstein ab, ganz einfach. Es ist eine pseudoreligiöse Ästhetik der Überhöhung von Stereotypen eines männlichen Selbstbildes, das gewaltverherrlichend ist und reichlich gaga. Aber, wem´s gefällt...
und es gibt menschen die musik hören aber nicht verstehn wollen was damit gemeint ist sie achten nur auf die oberfläche und meiner meinung nach gehörst du dazu
sie zeigen mit ihrer musik nur die dinge die auch jeden tag auf der welt passieren oder was die meinung von anderen menschen ist
aber nein da gibt es ja so uneinsichtige menschen wie dich die meinene sie wüssten über alles bescheid
Rammstein muss man nicht aber kann durchaus sehr gut finden. Das Themen-Konzept von Rammstein findet seinen Nährboden in den selbstverlogenen Moral-Konventionen unserer Gesellschaft. Vor allem junge Menschen finden ihre realen Problemwelten bestätigt. Das etablierte Wertekonzept schafft bei vielen Menschen Defizite bis hin zu manifestierten Emotionaldefekten. Genau da setzen Lindemann’s Texte an. Weil mich als Vater Lindemann&Co. ebenfalls inspirieren, erreiche ich meinen Sohn und kann einiges für Interpretation und Relativierung tun.
@BRDmatrix
Den Hauptartikel empfinde ich schon als wenig kompetent. Unfaire Aggression jedoch habe ich nur in Ihrem Kommentar wahrgenommen. So gesehen passt Ihr Login. „Matrix“ spiegelt ja auch als Film scheinbares Leben wieder.
Zum Schluss:
Rammstein
Sie zu hören macht mich stolz
denn langsam wächst nur hartes Holz
So viele Jahre sind vergangen
Doch bisher konnt’ Sie keiner fangen
Wenn Baumes Grün dann Himmel spürt
Macht neidisch längst den Waldbrand schürt
Nun heißt es wach und mutig bleiben
Kraft wird sich auch dank Vorsicht zeigen
Chapeau, Rammstein - Ziel erreicht!
Die "Rechten" der Hörerschaft fühlen sich sofort auf den Leder-
schlips getreten, obwohl im Artikel nichts über "Rechte" steht,
die "Linken" kontern sofort blind drauf los. Köstlich!
Man sieht, nicht nur in Ihrer Musik und Show verstehen es Rammstein perfekt, unsere kleingeistige Welt zu karikieren,
sondern schaffen es darüber hinaus auch noch,den Weg des täg- lichen gesellschaftlichen Dialogs mit Reissnägeln vollzustreuen.
MfG
Wir waren namenlos,
und ohne Lieder
Recht wortlos
waren wir nie wieder
Etwas sanglos
sind wir immer noch
dafür nicht klanglos,
man hört uns doch
Nach einem Windstoß
ging ein Sturm los
Einfach beispiellos...
Es wurde Zeit-
LOS!
Sie waren sprachlos,
so sehr schockierend.
Sehr ratlos
was war passiert?
Etwas fassungslos
und garantiert verständnislos
Das wird zensiert!
Sie sagten Grundlos:
"schade um die Noten
so schamlos,
das gehört verboten
es ist geistlos,
was sie da probieren
so geschmacklos,
wie sie musizieren
Es ist hoffnungslos...
Sinnlos... Hilflos...
Sie sind Gott....LOS!"
Wir waren namenlos -
wir haben einen Namen
Waren wortlos -
die Worte kamen
Etwas sanglos -
sind wir immer noch
Dafür nicht klanglos -
das hört man doch
Wir sind nicht fehlerlos,
nur etwas haltlos
Ihr werdet lautlos,
uns nie LOS!
Wir waren namenlos,
und ohne Lieder
Recht wortlos
waren wir nie wieder
Etwas sanglos
sind wir immer noch
dafür nicht klanglos,
man hört uns doch
Nach einem Windstoß
ging ein Sturm los
Einfach beispiellos...
Wurde zeitlos!
Wir waren LOS!
wir waren LOS!
Wer sie nicht mag, geht nicht hin, fertig. Ich fand die Konzerte bis jetzt super. Wer achtet schon auf die Texte und hinterfragt sie wenn er zu einem Konzert geht? Wer zu Rammstein geht will Show, Laut etc.
Sie sind wenigstens ehrlich und sagen, wie es ist. Unreflektiertes Annehmen einer großen Show. Das wär nichts für mich, dafür wäre ich mir zu schade. Dafür wäre mir meine Zeit zu schade und mein Hirn.
Außerdem sprechen ausverkaufte Konzerte wohl eine eigene Sprache. Das einzige, was ich zu mäkeln habe ist der Kartenverkaufs über den Rammstein Club. Nicht besonders Verbraucher freundlich.
Und typischerweise verdeutlichen Rammstein nur das, was in der Realität passiert, "Willkommen In der Wirklichkeit", aber eben das Böse und nicht Friede, Freude, Eierkuchen.
Würden Rammstein sich mit solchen Texten abgeben, wie die meisten anderen Bands, wäre ihr Erfolg deutlich geringer. Sie wären nur eine von tausenden anderen. Außerdem brauchen die einen Grund, die halbe Bühne abzufakeln und das geht mit friedlichen Liedern eher schlecht.
Der sensationelle Erfolg von Rammstein spricht eigentlich für sich und das, trotz der häufig negativen Berichterstattung in den Medien. Darüber sollte vielleicht mal der ein oder andere Kritiker nachdenken.
Der Publikumsgeschmack, den Sie hier als Gradmesser für Qualität bemühen, ist auch für den Erfolg von Bushido, Sido oder unserer zünftigen "Volks"musikanten verantwortlich und stellt uns leider ein sehr schlechtes Zeugnis aus.
@berlinfahrer - Zum Reinhard Mey Konzert würde ich auch nicht unbedingt gehen, auch wenn seine Texte deutlich besser sind.
sind ? Was für ein Kriterium...Leni Riefenstahl war - glaube ich - auch nicht links, aber dennoch eine ausgezeichnete, wenn nicht sogar die beste deutsche Filmemacherin.
Und Rammstein kann man schon einmal gesehen haben. Meine erste
Begegnung mit ihnen war, als sie Support der geschätzten Ramones waren.
Kommentare ist ziemlich egal.
Ich mag Rammstein. aber Manche Leute mögen es nicht.
Rammstein-Fan muss das auch verstehen! mann!!
aber Rammstein ist sowieso cool. ha ha ha
ja, Ich glaube du hast ganz gute artikel geschrieben.
du bist beste Journalist in ganzen Welt.
Ich bin froh das du mein Bruder bist.
keep cool. from, rote japse
wyw
Ich! Und das sollte jeder machen - Sizzla, Bushido und ähnlichen Idioten mit ihren Schwulen- oder Frauenfeindlichen Texten sollte man keine Plattform geben.
dann gibt es noch menschen die nur auf die oberfläche der musik achten wie du BRDMatrix diese menschen hören die musik einfach und denken ach der singt von sex also ist er pervers solche menschen nenne ich Spießbürger[b][/b]
Warum ist ein Tabu ein Tabu?
Warum existiert ein bestimmtes Gesellschaftliches Phänomen?
Welche Hintergründe bewegen teile der Gesellschaft zu bestimmten Handlungen bzw. bestimmtem Verhalten?
Nur wenn sich eine Gesellschaft mit Ihren Tabu's, ihren Randgruppen und Randphänomenen auseinandersetzt und versteht was diesen den Nährboden gibt, kann die Gesellschaft als Ganzes ihre Probleme überwinden.
Sobald es reale gesellschaftliche Probleme gibt, welche nicht in einen gesellschaftlichen Dialog aufgenommen werden entsteht Verlogenheit, gesellschaftsinterne Fronten, Subkulturen, Intoleranzen, Missverständnisse, und viele andere negative Begleitphänomene.
Eine tolerante, offene, sich selbst unterstützende Gesellschaft die ihre Probleme bewältigt kann nur entstehen wenn man dem Unangenehmen nicht AUSWEICHT, es nicht VERTEUFELT, es nicht IGNORIERT, sondern sich damit auseinandersetzt.