Abschiedstournee : The Police sagt Good bye

Hits wie "Roxanne" und "Message In A Bottle" machte die britische Rockband "The Police" zum Kult. Im vergangenen Jahr taten sich Sting und Co. nach jahrelanger Abstinenz wieder zusammen und starteten die erfolgreichste Comebacktournee aller Zeiten. Nun ist endgültig Schluss.

The Police
The Police: Die Erfolgs-Rocker verabschieden sich von ihren Fans. -Foto: dpa

New York Die britische Kultband "The Police" hat sich mit einem umjubelten Konzert in New York endgültig von der gemeinsamen Karriere verabschiedet. Unter dem Beifall des Publikums lieferten Sting, Gitarrist Andy Summers und Schlagzeuger Stewart Copeland am Donnerstagabend im berühmten Veranstaltungszentrum Madison Square Garden eine fetzige, unsentimentale Schlussvorstellung. "Es war eine riesige Ehre, wieder mit meinen Freunden auf der Bühne zu stehen", sagte Sting. "Der wahre Triumph dieser Tour ist, dass wir uns nicht gegenseitig erwürgt haben - was nicht heißt, dass wir nicht dran gedacht hätten."

Die erfolgreiche Rockband hatte sich 1984 getrennt und war im Mai 2007 spektakulär wieder zu einer Abschiedstour zusammengekommen. Mit Einnahmen von mehr als 350 Millionen Dollar (232 Millionen Euro) war es die weltweit erfolgreichste Tournee des vergangenen Jahres. Mehr als 3,7 Millionen Zuhörer kamen zu den 150 Konzerten.

Ein wenig Schwermut kam auch auf

Zum endgültigen Abschied spielte das Trio mit viel Spaß und Improvisationsfreude all seine alten Songs - von "Message In A Bottle" über "Roxanne" und "So Lonely" bis zu "Walking On The Moon". Das Publikum tanzte und sang begeistert mit. Nur bei der gefühlvollen Liebesballade "Driven To Tears" kam kurz Schwermut auf.

Karten für das Konzert gab es nur gegen Spenden für zwei nicht-kommerzielle Radiosender. Die Band wolle damit die Produktion von künstlerisch hochstehenden Programmen fördern, hatte Sting angekündigt. Zudem sollte eine Million Dollar an das New Yorker Umweltprogramm "Eine Million Bäume" fließen. Sting hat seit der Trennung der Band 1984 eine erfolgreiche Solokarriere gemacht, auch Summers und Copeland sind weiter im Musikgeschäft. (sgo/dpa)

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