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Apple : Die Beatles - bereit zum Download

Bisher konnte man die Musik der Beatles nicht als Internet-Download kaufen, jetzt ist es soweit: Apple verkündete am Dienstag die Ankunft der "Fab Four" im Online-Store iTunes.

Apple war mit den Beatles lange in einen Rechtsstreit verwickelt.
Apple war mit den Beatles lange in einen Rechtsstreit verwickelt.Foto: dpa

Die Musik der Beatles kann erstmals als als Internet-Download gekauft werden. Wie erwartet tauchten alle bisher veröffentlichten Songs der "Fab Four" am Dienstag in Apples Online-Shop iTunes auf. Mit 12,99 Euro pro Album sind die Evergreens aber teurer als mancher aktueller Chartstürmer. Einzelne Songs kann man für je 1,29 Euro kaufen. Das Box-Set mit den gesammelten Alben gibt es für 149 Euro.

Die Beatles waren eine der wenigen großen Bands, deren Musik man immer noch nicht als Download im Internet kaufen konnte. Jahrelang war über die Konditionen verhandelt worden, immer wieder wurde das Eintreffen der Beatles bei iTunes erwartet, kam dann aber doch nicht.

Apple hatte am Montag schließlich groß angekündigt: "Morgen wird nur einfach noch ein Tag sein. Den Sie nie vergessen werden", hieß es auf der Website des Unternehmens. Apples iTunes ist inzwischen der weltgrößte Musikverkäufer.

Das Verhältnis zwischen Apple und den Beatles wurde in der Vergangenheit durch einen immer wieder aufflammenden Namensstreit belastet: Apple Corps ist auch der Name der eigenen Musikfirma der Musiker. Vor vielen Jahren hatten sich die Unternehmen geeinigt, dass sich der Computerkonzern Apple aus dem Musikgeschäft fernhält - vor allem mit dem Start des iTunes-Dienstes sahen die Verwalter des Beatles-Nachlasses die Vereinbarung gebrochen. Das Kriegsbeil wurde erst 2007 begraben.

Apple-Chef Steve Jobs ist unterdessen als Beatles-Fan bekannt. Bei Produktvorstellungen war Musik der Band gelegentlich auf den demonstrierten Geräten zu sehen.
Obwohl die meiste Musik immer noch auf CD verkauft wird, ist der Wandel des Geschäfts hin zu Internet-Downloads unübersehbar. Apples iTunes ist inzwischen der weltgrößte Musikverkäufer - auch zum Unbehagen der Musikindustrie, die mit Jobs immer wieder aneinandergeriet, unter anderem weil sie höhere Preise für aktuelle Hits durchsetzen wollte. (dpa)

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