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Berliner Newcomer : Die Geheimtipps unserer Leser

12.05.2009 17:16 Uhr
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Skin Diary. - Foto: promo

Wir haben unsere Leser gebeten, ihre Geheimtipps aus der Berliner Musikszene zu verraten. Hier veröffentlichen wir eine erste Auswahl. Kommentare und weitere Geheimtipps ausdrücklich erwünscht. Benutzen Sie dazu bitte die Kommentarfunktion unter diesem Text. Wir schreiben dann Konzertkritiken hier auf der Online-Popseite zu einigen Ihrer Anregungen.

Hier ist mein Geheimtipp aus Berlin: Culture-Serial-Killers, zu finden unter: www.myspace.com/nominalmember. Was den Reiz von CSK ausmacht, ist nicht so einfach zu erklären. Vielleicht ist es der entspannte Style gepaart mit einer absolut verzaubernden Stimme oder einfach nur die Überraschung und das eigene Lächeln im Gesicht wenn man erkannt hat um welchen Song es sich handelt? Mit Abstand die coolsten Coverversionen seit langem, und CSK machen Live auch richtig Spass. Sie sind künstlerisch nicht so verkopft wie Hellsongs, nicht so französisch wie meine Favoriten Nouvelle Vague und nicht so steif wie Jazzkantine.

chenzo
Was tagesspiegel.de/pop über ein Konzert von Culture-Serial-Killers schreibt, lesen Sie hier.

Ich kenne tatsächlich eine gute Berliner Nachwuchsband. Ich habe Sie schon oft gesehen, keine andere Band präsentiert sich so musikalisch qualitativ gut und lässt sich in vielen Genres unterbringen: Skin Diary (www.myspace.com/skindiary). Das Publikum ist jedes Mal begeistert und auch der "tip" wählte die Band schon unter die besten Bands der Stadt. Und das, obwohl die vier Musiker noch kein Album haben. (Soweit ich richtig weiß, soll dieses Jahr noch eins aufgenommen werden). Jedenfalls hat diese Band alles: super Musik, echte Hingucker (Sängerin und die Kostüme, Basser ...), Hits zum Tanzen, Songs zum Staunen - ich habe noch nie live eine Sängerin erlebt, die so spielerisch durch die Oktaven tänzelt. Die Kommentare bei myspace, die zwischen den üblichen Werbenachrichten stehen, bestätigen die Begeisterung der Leute, das habe ich so auch noch nie bei einer anderen Berliner Nachwuchsband mitbekommen. Die Band gibt es wohl so seit 4 Jahren...guckt's Euch am besten live an! Atthis Alexa
Was tagesspiegel.de/pop über ein Konzert von Skin Diary schreibt, lesen Sie hier.

Meine musikalische Lieblingsneuentdeckung der Stadt: Mother Nature's Crime. Wunderschöne, junge, leise Musik mit einer stilvollen Sängerin als Front-Frau. Johannes Zsolt Schmeißer

Ich möchte Ihnen den Berliner Singer / Songwriter Alan Fields empfehlen. Ich habe Ihn dieses Jahr schon mehrfach live mit seinem Programm "Seelenzauber" erleben dürfen. Und es war ein absolutes Erlebnis. Seine Musik ist an sich nichts besonderes. Die Mischung aus Pop ,Folk und etwas Elektronik mit deutschen Texten hat er sicher nicht erfunden. Aber er präsentiert seine Songs mit einem unvergleichlichen natürlichen Charme dass man sprichwörtlich verzaubert wird. Bei einem Konzert hier in Berlin im März sind ein paar Freunde von mir mitgekommen, die sonst eher den düsteren Tönen zugetan sind und auch dementsprechend skeptisch das Konzert verfolgt haben. Schon alleine die Ankündigung auf Alans Plakaten (Popmusik mit verzauberten deutschen Texten) kommentierten meine Freunde mit Augenrollen. Aber nach dem Konzert waren sie hin und weg von Alans Stimme und der Art und Weise wie er seine Songs singt. Ich meine jede junge Band versucht irgendeinen Trend hinterherzurennen und die Clubs in Berlin präsentieren größtenteils auch nur Künstler die möglichst abgedreht sind. Ist ja auch alles ok und ich zappel auch mal ganz gerne zu den Indie-Klängen einer gerade dem Proberaum entflüchteten Newcomerband ab. Aber genauso sehne ich mich auch mal nach ruhigeren Klängen, anspruchsvollen Texten und schönen Melodien. Und genau das bietet Alan Fields sozusagen in Reinkultur. Also unbedingt anhören: www.alanfields.de oder noch besser www.myspace.com/alanfieldsberlin. Maike Koplitz

Ich empfehle: Samavayo: Blütenreiner Gitarrenrock, bei dem die typischen Headbanger-Attitüden und die eingängigen Riffs noch überraschend authentisch und manchmal angenehm schwerelos wirken. Behrang Alavis Leadgesang ist etwas steif, wirkt oft gequält, doch harmoniert vor allem bei den dominanteren Parts wie beim Fast-Überhit "Wait" perfekt mit dem schrammligen Soundbett, das die vier Jungs aus Berlin auf ihren Platten fabrizieren. Das ist nicht innovativ, das ist fast langweilig perfekt, aber endlich mal eine grundsolide Alternative zu ideen-resistenten Indie-Mimosen wie Nickelback oder Kings Of Leon. Jan-Matthias Schultze

Ich möchte Ihnen die Band Ludwig Van ans Herz legen. Vier Jungs, eigentlich aus Flensburg, aber zur Zeit in Berlin ansässig, machen "Gitarren-Indie-Synthie-Pop". Mehr auf www.myspace.com/ludwigvanmusic. Eva Schimmelpfennig

Was ich euch ans Herz legen möchte: Martin Tetzlaff. der hat gerade sein erstes Album veröffentlicht und kürzlich gab es dazu eine tolle Record-Release-Party im nbi. Hania Helmchen

Ich hörte von dieser Aktion das Leser Bands aus Berlin empfehlen können, da fällt mir spontan als allererstes Sin Fu Roco ein. Seit ich sie vor ein paar Jahren auf einem kleinen Festival in Brandenburg gesehen hab, hab ich mir jede CD von ihnen bestellt wurde bis jetzt weder auf CD noch auf einem Konzert enttäuscht, eher jedes mal wieder tiefer in ihren Bann gezogen! Im Januar haben sie ihr zweites Album aufgenommen und stellen es momentan auf zahlreichen Terminen live vor. Reinhören und Konzerttermine nachlesen kann man unter: www.myspace.com/sinfuroco. André Kohl

Eine Band/einen Auftritt habt ihr "übersehen": Oilsexpaint traten kürzlich im Cookies auf, um die Walpurgisnacht zu feiern. Das ist eine Band aus Berlin, so als Berliner freut man sich ja immer über heimische Musiker. http://www.oilsexpaint.com/html/index.html. Sabrina
Was tagesspiegel.de/pop über ein Konzert von Oilsexpaint schreibt, lesen Sie hier.


Ich verrate gerne meinen persönlichen Musiktipp, der hier kommt: Andre Herman Düne ist Sänger und Gitarist bei Herman Düne. Die Band ist ja mittlerweile alles andere als unbekannt. A.H. Düne macht aber außerdem Musik zum Beispiel als The Fountain Boats, für die man immer die Ohren aufsperren sollte. Interessant ist außerdem Rachel Lipson, zu der Kontakt über A.H.Dünes Website hergestellt werden kann. Hört also mal rein und grabt in den unbekannten Tiefen bekannter Musiker, oft können auch hier noch tolle neue Sachen zum Vorschein kommen. Barbara Braun

Gute DJs, also da fällt mir nur der nicht mehr ganz neue DJ Boys Noize ein. Bei Bands ist mir das schwerer gefallen: Versucht's mal mit Robotron, die spielen eine interessante Mischung aus Elektro und Rock und dürften inzwischen auch etwas gereift sein. Darius Ossami

Mir ist ganz wichtig, dass Sie diesem Künstler Beachtung schenken und ein Konzert besuchen. Der  Lied- und Oberton-Sänger lebt teils in Berlin teils in Troisdorf im Rheinland. Das nächste Konzert in Berlin findet statt am 21.06.09 - 16,30 Uhr im ehemaligen Wasserspeicher des Ökowerkes im Grunewald, mit dem Titel "I'm a walking tree". Es ist ein ungewöhnlicher Raum mit einem ungewöhnlichen Halleffekt, bei dem diese spezielle Musik ganz besonders wirkungsvoll dargeboten werden kann. Es handelt sich um Dieter Wienand. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.singen-wie-im-himmel.de. Hildegard Pelchen

Hier mein Geheimtipp: Die Band Sideburn Club aus Berlin (www.myspace.com/sideburnclub) ist extrem hörenswert. Die spielen eine gute Mischung aus Rock und etwas poppigeren Songs. Malte Noss

Mein Geheimtip heißt Mythos! Stephan Kaske beherrscht nicht nur eine Vielzahl von Instrumenten, er kann sie auch perfekt einsetzen. Seine Musik hebt sich durch Können von der Masse ab. Ralf Kylla

Die Gruppe The Scramblers ist mein Geheimtipp, diese Gruppe existiert zwar schon eine Weile, sollte aber mehr Beachtung finden, denn sie sind mit Herz und Seele bei ihrer Musik, die total gute Laune macht. Elke Drews

Mein Geheimtipp: Illute. Eine besondere Stimme zu eigenen Texten. Spannend und vielversprechend! Würde ihr/ihnen mehr Auftrittsmöglichkeiten in Berlin wünschen. Monika Wirsching-Felsch

Hallo liebes Tagesspiegel Team, The Perfect Pineapple besteht aus 4 Mitgliedern aus dem Süden Berlins, gibt es seit Ende 2007 und hat sich im letzten Jahr ein frisches Live-Programm aus eigenen Songs zugelegt. Ihre Musikrichtung ist der 'Yellow-Rock', da für Indie/Rock/Pop alleine einfach zu viele verschiedene Einflüsse mit reinspielen. Ihr neuester Song "Dance in the Rain" ist auch auf der MySpace Seite (myspace.com/theperfectpineapple) anzuhören. Das Konzertprogramm umfasst sowohl eingängige Melodien als auch kunstvolle Songstrukturen, in denen sich die Jungs von einer Tonart zur anderen hangeln und es dabei rhythmisch ordentlich krachen lassen. Inka Vossen
Was tagesspiegel.de/pop über ein Konzert von The Perfect Pineapple schreibt, lesen Sie hier.


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