Bregenzer Festspiele : Viel Beifall für "Tod in Venedig"

Mit der Premiere von Benjamin Brittens Oper "Tod in Venedig" hat am Mittwochabend das künstlerische Programm der Bregenzer Festspiele begonnen.

BregenzMit der Premiere von Benjamin Brittens Oper "Tod in Venedig" hat am Mittwochabend das künstlerische Programm der Bregenzer Festspiele begonnen. Das 1973 uraufgeführte letzte Musiktheaterwerk des britischen Komponisten, das im Festspielhaus über die Bühne ging, basiert auf der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann. Eine selten gespielte Oper bildet traditionell den Auftakt der Festspiele in der österreichischen Bodenseestadt. Im Zentrum steht jedoch die Seebühnen-Produktion "Tosca". Die Neuinszenierung von Giacomo Puccinis Oper hat an diesem Donnerstag Premiere. Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer hatte das Festival am Mittwochvormittag eröffnet.

"Tod in Venedig", eine Ko-Produktion mit dem britischen Aldeburgh-Festival, belohnte das Publikum mit viel Beifall, aber ohne überschwänglichen Jubel. Viel Applaus erhielt der englische Tenor Alan Oke in der Titelrolle des alternden Schriftstellers Gustav von Aschenbach. Regie führte der Japaner Yoshi Oida, der sparsamste Mittel einsetzte und einfühlsam die Zerrissenheit des Autors nachzeichnet. Das karge Bühnenbild mit wenigen Holzstegen über einem gefluteten Bühnenboden von Tom Schenk fand bei den Zuschauern großen Anklang. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Paul Daniel. Es spielten die Wiener Symphoniker. (mit dpa)

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