Deutschlandtour : "Sisters" - mit Musik gegen Rassismus

Die siebenköpfige Frauenband "Sisters" gab am Donnerstagabend in Frankfurt am Main das Auftaktkonzert zu ihrer Deutschlandtour. Ihre Botschaft gegen Rassismus war gut verpackt in einem Mix aus Soul, Funk, Hip-Hop, Pop und Reggae.

Sisters
Die "Sisters" begeisterten ihr Publikum beim Auftaktkonzert in Frankfurt mit einem Mix aus Soul, Hip-Hop und vielem mehr. -dpa

Frankfurt am MainIn Musik verpackte Botschaften gegen Rassismus und Sexismus präsentiert die Band Sisters auf ihrer Deutschlandtour. Beim Auftaktkonzert in der Frankfurter Brotfabrik feierte das Publikum am Donnerstagabend die stimmgewaltige siebenköpfige Gruppe afrodeutscher Künstlerinnen. Die Sängerinnen mit Wurzeln etwa in Kenia, Sierra Leone und Tansania präsentierten mit Unterstützung einer vierköpfigen Band ihr Debütalbum "Gender Riots".

Trotz klarer ernsthafter inhaltlicher Botschaften sorgten die "Schwestern" für Partylaune. Ihr mit viel Energie dargebotener abwechslungsreicher Mix aus Soul, Funk, Hip-Hop, Pop, hartem Rock und Reggae brachte die Fans zum Tanzen. Die Sisters, das Nachfolgeprojekt der 2001 gegründeten Sisters Keepers, bewiesen internationales Niveau. Sie vereinen weiterhin musikalische Aktivitäten mit gesellschaftlichem, politischem und sozialem Engagement.

Die meisten Mitglieder wie etwa Mamadee, Onejiru und Noah Sow sind parallel als Solokünstlerinnen oder als Sängerinnen für bekannte Künstler wie Jan Delay oder Gentleman aktiv. 2007 nahmen die Sisters mit dem Song "Unite" bei Stefan Raabs "Bundesvision Song Contest" teil. Weitere Tourdaten sind in Freiburg (20.9.), Düsseldorf (23.9.), Karlsruhe (24.9.), Berlin (25.9.), Zürich/Schweiz (26.9.), Jena (27.9.) und Hamburg (28.9.). (kk/dpa)

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