")})}else Z(e)?e.top.open(d,o):e.location.assign(d)}function Y(e){e.style.setProperty("display","inherit","important")}function K(e){return e.height<1}function _(e,d){return 0==d.offsetHeight&&0!=e.offsetHeight}function O(e){return 0==e.offsetHeight}function V(e,d){var o="";for(i=0;i=2)){var i=o.getBoundingClientRect();if("undefined"==typeof o.width)var r=o.offsetHeight,h=o.offsetWidth;else var r=o.height,h=o.width;if(0!=r&&0!=h){var a=i.left+h/2,u=i.top+r/2,l=d.documentElement,p=0,s=0;if(e.innerWidth&&e.innerHeight?(p=e.innerHeight,s=e.innerWidth):!l||isNaN(l.clientHeight)||isNaN(l.clientWidth)||(p=d.clientHeight,s=d.clientWidth),0<=u&&u<=p&&0<=a&&a<=s){if(e.uabAv[n]++,e.uabAv[n]>=2){var f=function(){};T(t,f,f),e.clearTimeout(e.uabAvt[n])}}else e.uabAv[n]=0}}}e.UABPdd=H;var G=I("head"),F=null;navigator.userAgent.search("Firefox")==-1&&(d.addEventListener?d.addEventListener("DOMContentLoaded",z,!1):d.attachEvent&&d.attachEvent("onreadystatechange",function(){"complete"===d.readyState&&z()})),e.addEventListener?e.addEventListener("load",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("onload",z),e.addEventListener?e.addEventListener("addefend.init",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("addefend.init",z)}(window,document,Math); /* 3a5c75b490572c1e1694db187d06fe83 */

Konzertkritik : The Levellers: Hüpfburg für Dreadlocks

Dudelsackintro, Getöse und Bühnenqualm. Eine Fiddle und gleich Dampf von der kompletten Band auf der kleinen Bühne im Kato.

H.P. Daniels

The Levellers aus Brighton spielen diese fetzige Mischung aus keltischem Folkeinschlag, aus Jigs und Reels und Rock und Roll seit zwanzig Jahren. Jahre, die man der Band ansieht wie ihrem Equipment. Verstärker und Boxen, schwer angenagt von endlosen Touren durch kleine Rockschuppen und zu gigantischen Festivals. Wo gehackte elektrische Clash-Staccato-Gitarren anklingen im freundlich melodischen Folkpunk. Thunderbird-Bassist Jeremy Cunningham wirbelt wie angestochen vor seinem Verstärker herum und schleudert die bis zum Gürtel reichenden Dreadlocks peitschend um den Kopf. Sänger und Gitarrist Mark Chadwick, etwas aufgedunsen inzwischen, schafft es, wieder hinauszuwachsen über die Routine des Runtersingens unzähliger Publikumserfreuer und bringt noch eine Menge Kraft und Energie in die melodiösen Anarcho-Hymnen.

Es sind hauptsächlich zwei Arten von Songs: hymnische Mitsing-Melodien, zu denen die Fans rebellisch geballte Fäuste rhythmisch in die Luft boxen. Oder jene rasanten Volks-Punk-Kracher, die das gesamte Auditorium in eine lustige Hüpfburg verwandeln. Simon Friend, der wie ein freundlich verkiffter Hippie wirkt, mit langen Locken, Wollmütze und blondem Vollbart, spielt dazu versiert elektrische und akustische Gitarren, Mandoline und Harmonika. Charlie Heather trommelt mit präziser Kraft. Nach dem rührenden Antikriegssong „Another Man’s Cause“ wird es dann noch einmal röhrend und wild.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben