Musik : Deutsches Jazzfestival startete mit drei Konzerten

Singende Bluesgitarren und vertonte Gemälde haben das Publikum zum Auftakt des 38. Deutschen Jazzfestivals in Frankfurt begeistert. Die Besucher erlebten drei sehr unterschiedliche Konzerte mit internationalen Spitzenmusikern.

Frankfurt/MainDen Anfang machte Ted Nash mit der Europapremiere seiner Vertonung von Meisterwerken aus dem New Yorker Museum of Modern Art (MoMA), die er gemeinsam mit der hr-Bigband aufführte. Nach dem Konzert des Franzosen Louis Sclavis mit seinem "New Quintett" beschloss der Bluesgitarrist Derek Truck den Auftaktabend. Der 28-jährige, der schon in mit Eric Clapton verglichen wird, sorgte mit seiner Band für Begeisterung.

Im Laufe des Festivals werden neben dem "Traumpaar des deutschen Jazz", Heinz Sauer und Michael Wollny viele Künstler aus dem Ausland erwartet, darunter der Trompeter Jon Hassell. Sämtliche Konzerte sind seit Wochen ausverkauft, werden aber live auf hr 2 übertragen. Bis Samstag (27. Oktober) steht das Wechselspiel zwischen Jazz und visuellen Elementen im Mittelpunkt. (mit dpa)

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