Namensrechte : Ex-Mitglieder dürfen nicht als "the Doors" touren

Juristische Niederlage für die ehemaligen "The Doors"-Musiker Robbie Krieger und Ray Manzarek: Sie dürfen nicht unter dem Namen der legendären US-Rockgruppe auf Tournee gehen.

Los AngelesDiese Entscheidung traf nach am Freitag veröffentlichten Gerichtsunterlagen das Oberste Gericht von Kalifornien. Es wies einen Einspruch der beiden Musiker gegen eine 2005 von einem anderen Gericht getroffene Entscheidung ab. Darin war dem Bassisten Krieger und dem Keyborder Manzarek verboten worden, bei Auftritten in irgendeiner Form den Namen "The Doors" zu nutzen.

Der Justizstreit war ausgebrochen, nachdem die beiden Musiker unter dem Namen "Doors of the 21st Century" auf Tour gegangen waren und dabei auch Fotos von Jim Morrison genutzt hatten. Dagegen wehrte sich die Familie des charismatischen "The Doors"-Sängers und auch Schlagzeuger John Densmore.

Die vier Musiker hatten "The Doors" 1965 in Los Angeles gegründet. Mit Hits wie "Light my Fire", "Break on through" und "The End" erlangte die für ihre mitreißenden Live-Auftritte bekannte und stark im Blues verwurzelte Rockband rasch riesige Popularität. Zwei Jahre nach dem Tod Morrisons 1971 in Paris löste sich die Gruppe auf. Auch Jahrzehnte nach ihrer Auflösung sind "The Doors" äußerst populär: Jedes Jahr werden etwa eine Million ihrer alten Alben verkauft. (saw/AFP)

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