Olympiastadion : Depeche Mode stellen Europa-Tournee vor

Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher wollen wieder durch Europa touren. Beginnen soll die "Tour of the Universe 2009" in Tel Aviv. In Israel hatten Depeche Mode bei der vorherigen Tour nicht auftreten können, wegen des Libanonkriegs.

Depeche Mode
Olympier. Depeche Mode.Foto: dpa

Berlin35 Auftritte in 21 Ländern Europas: Die britische Band Depeche Mode hat am Montag im Berliner Olympiastadion ihre "Tour of the Universe 2009" vorgestellt. Die Gruppe, die mit Hits wie "Just Can't Get Enough", "People are people" oder "Everything Counts" besonders die Musik der 1980er Jahre prägte, startet am 10. Mai in Tel Aviv in Israel. Die Stadien- Tour endet am 11. Juli 2009 in Porto (Portugal). 1,3 Millionen Fans wollen Martin Gore, David Gahan und Andrew Fletcher in den zwei Monaten erreichen. In Deutschland spielt die Band am 2. Juni Hamburg, gefolgt von Düsseldorf (4.6.), Leipzig (7.6.), Berlin (10.6.), Frankfurt am Main (12.6.) und München (13.6.).

Für Depeche Mode ist es die erste Tournee seit drei Jahren. Der Tourbeginn in Israel sei wichtig, sagte Fletcher. Wegen des Libanon- Kriegs hätte die Band bei der vorherigen Tour in der Region nicht auftreten können. Musik bringe Menschen zusammen, ergänzte Gahan. Die Open-Air-Tour führt über Griechenland, Türkei, Rumänien, Bulgarien Kroatien und Lettland über Italien, Belgien und Ungarn bis nach Norwegen und Schweden.

Neues Album in Arbeit

Momentan arbeiten die drei Musiker an ihrem zwölften Studioalbum das im April 2009 erscheinen soll. Der Titel blieb ihr Geheimnis. Die Vorgänger-CD "Playing The Angel" war in 18 Ländern, darunter auch in Deutschland die Nummer 1 in den Charts. Seit den frühen 80er Jahren gab Depeche Mode trotz Krisen und Rückschlägen der Popmusik wichtige Impulse. "Kreative Krisen", nannte es Martin Gore in Berlin.

1979 wurde die Band von drei Schulfreunden in englischen Basildon gegründet. Ein Jahr später stieß der Sänger Dave Gahan dazu und schlug als Namen den Titel eines französischen Modemagazins vor: Depeche Mode. (ut/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar