Reaktionen : "Gigant des 20. Jahrhunderts"

Der Tod des italienischen Tenors Luciano Pavarotti hat weltweit Betroffenheit ausgelöst. Einige Reaktionen:

Placido Domingo, spanischer Tenor:

"Ich habe seine göttliche Stimme immer bewundert. Ich liebte seinen großartigen Sinn für Humor. Manchmal vergaß ich bei unseren Konzerten mit José Carreras, dass wir vor zahlendem Publikum auftraten, so viel Spaß hatten wir."

José Carreras, spanischer Tenor: "Ich bin stolz darauf, dass ich Pavarottis Kollege und Freund war. Dass dieser Tod nicht unerwartet kam, macht ihn nicht weniger schmerzhaft."

Montserrat Caballé, spanische Sopranistin: "Pavarotti war ein Meister, der uns lehrte, solidarisch zu sein. Er benötigte keine Show, um zu glänzen. Er wollte vor allem einen guten Job machen. Und in der Tat, er erledigte seine Arbeit besser als alle anderen. Ich bin sehr traurig."

Jochen Kowalski, deutscher Opernsänger: "Danke Maestro Luciano, für all die musikalische Schönheit, die Sie den Menschen gebracht haben. Sie sind unsterblich. Die Stimme lebt."

Russell Watson, britischer Tenor: "Er war ein vollkommenes Meisterstück, er war unglaublich, er lebte sein Leben in vollen Zügen. Er war ein Fußball-Fan, er war fanatisch. Aber über all das hinaus hatte er eine unglaubliche Stimme."

Elton John, britische Popsänger: "Dies ist ein trauriger Tag für die Musik und ein trauriger Tag für die Welt."

Romano Prodi, italienischer Ministerpräsident: "Mit dem Maestro ist in der Musikwelt und Italien eine ganz große Stimme verschwunden. Einer der größten Verdienste des Startenors ist es, der Welt das wahre künstlerische Gesicht unseres Landes gezeigt zu haben."

Francesco Rutelli, italienischer Kulturminister: "Luciano Pavarotti war ein Gigant des 20. Jahrhunderts. Er hinterlässt eine nicht mehr ausfüllbare Lücke bei allen Fans großer italienischer Musik. Big Luciano wird für immer einen Platz in der Musikgeschichte haben."

Ioan Holender, Direktor der Wiener Staatsoper: "Das ist der Verlust der schönsten Tenorstimme meiner Zeit und darüber hinaus eines Menschen, der durch seine Kunst in außergewöhnlicher Weise gewirkt und dem Publikum unendlich viel gegeben hat. Ich hatte eine sehr nahe persönliche Beziehung zu ihm."

Adrian Collette, Operndirektor in Sydney: "Wir sind sehr traurig über das Hinscheiden einer der größten Opernstimmen des 20. Jahrhunderts."

Franco Zeffirelli, italienischer Regisseur: "Es gab Tenöre, und dann gab es Pavarotti. Er liebte die Musik, und sein größter Verdienst war es, sie als ein Ganzes behandelt zu haben, vom lyrischen Fach über einfache Lieder bis hin zur Operette."

George W. Bush, US-Präsident: "Laura (die First Lady) und ich teilen die Trauer von Luciano Pavarottis Fans in aller Welt über den Verlust. Unsere Gedanken und Gebete gelten der Pavarotti-Familie."

Nicolas Sarkozy, französischer Staatspräsident: "Seine künstlerischen Qualitäten, seine Wärme und sein Charisma haben die ganze Welt verführt. Manche Puristen mögen seine Ausflüge in die Welt jenseits der klassischen Musik für gewagt halten, aber ich halte fest, dass die Brücken, die er geschlagen hat und die Mischung verschiedener Stile dazu beigetragen haben, immer mehr Menschen für die klassische Musik zu gewinnen."

Bernd Neumann, deutscher Kulturstaatsminister: "Luciano Pavarotti war ein einzigartiger Tenor. Vor allem seine Interpretationen von Opernpartien des 19. Jahrhunderts bilden Höhepunkte der Gesangskunst. Wie kein anderer Künstler hat er der Klassik neue Publikumsschichten erschlossen. Immer wieder faszinierte er durch seine Präsenz auf der Bühne eine ebenso große wie treue Anhängergemeinde."

José Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident: "Sein Ableben beraubt die Welt der Oper und der europäischen Kultur eines ihrer geliebtesten und respektiertesten Künstler."

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