Solo-Ende? : Peter Fox will nicht mehr alleine singen

Deutschland verliert schon wieder einen Star, denn Peter Fox, der "Stadtaffe", mag nicht mehr – zumindest nicht so richtig.

André Görke
Fox Foto: dpa
Peter Fox.Foto: dpa

Zu viel Stress, dauernd werde er erkannt, tja, und daher „wird der anstehende Festivalsommer der letzte sein, an dem ich solo auftrete“, sagte der 37-Jährige der Schweizer Zeitung „Sonntag“. Peter Fox, der mit bürgerlichem Namen Pierre Baigorry heißt und in Kreuzberg lebt, hat mit diesem Satz ein großes Durcheinander ausgelöst: Die Fans sind traurig, die Plattenfirma ist irritiert, dabei hat Fox eigentlich immer schon gesagt, dass er ab Herbst 2009 wieder der Alte sein werde – einer der Jungs von Seeed („Dickes B“), die dann zwei Jahre Pause gemacht haben. Wie die beiden anderen Seeed-Sänger Boundzound und Dellé nahm er in dieser Zeit seine eigene Platte auf („Stadtaffe“) und hatte mächtig Erfolg: In diesem

Sommer füllt er vier Mal die Wuhlheide, am 25. und 26. August spielt er dort noch mal vor jeweils 17.000 Fans. Wer so lange nicht warten mag, muss am 19. Juli zur Spandauer Zitadelle fahren. Da tritt er kurz auf beim Spendenfestival „Ein Hartz für Berlin“, das die Künstler Icke & Er und Bela B. von den Ärzten organisiert haben. Ab Herbst will er dann, wie berichtet, ins Studio gehen, an Songs tüfteln, „damit ihr, so bald wie’s geht, wieder neues Zeug aufs Ohr bekommt“. Nicht solo, sondern mit Seeed. Wie früher.

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