Soundcheck auf Radio Eins : Neue CDs: Slow Club, Maplewood Yeti, Magnolia Electric Co., Pete Yorn

Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radio Eins über ihre CDs der Woche. Diesmal: Slow Club, Maplewood Yeti, Magnolia Electric Co., Pete Yorn.

Slow Club: Yeah So (Moshi Moshi)



Er spielt Gitarre, sie trommelt, beide singen. Der Slow Club aus Sheffield ist allerdings weit davon entfernt ähnlich genial primitiv zu klingen wie die White Stripes. Dafür sind Charles Watson und Rebecca Taylor viel zu niedlich. Die limitierte Besetzung offenbart, wie schwach die meisten Songs sind. Andreas Müller, Moderator

Maplewood: Yeti Boombox (Tapete)

Sie kommen aus Brooklyn, doch ihre Musik klingt nach Kalifornien und siebziger Jahren. „Canyon Rock“ nennt das Quartett seinen an America und die Eagles erinnernden Sound. Ab der Mitte hebt das zweite Album der Band richtig ab und macht Lust auf einen Highway-Trip mit abendlichem Lagerfeuer. Nadine Lange, Tagesspiegel

Magnolia Electric Co.: Josephine (Secretly Canadian)

Die Lieder des produktiven Magnolia-Masterminds Jason Molina heißen nicht nur „Heartbreak At Ten Paces“ oder „Hope Dies Last“, sie klingen auch so. Eine mutig antizyklische Trauerkloßplatte und schon jetzt Anwärter auf den Klingt-nach-Neil-Young-Award 2009. Wohlgemerkt nach Youngs bester Phase (Zuma“, „On THe Beach“). Jörg Wunder, Tagesspiegel

Pete Yorn: Back & Fourth (Columbia)

Yorn will nicht mehr auf der falschen Seite stehen: Nach einer Million verkaufter Platten lässt er den Country- Rock hinter sich und wechselt zu den Singer-Songwritern. Seine Fans werden an ihm zweifeln. Alle anderen können dank der introvertierten, ziemlich guten Songs nachvollziehen, wie es klingt, wenn Musiker erwachsen werden. Martin Böttcher, Radioeins

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