Soundcheck : Vier Mal Rock

Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radioeins über ihre CDs der Woche. Diesmal: Hello=Fire, Julian Casablancas, Weezer und Beak.

ROCK
Hello=Fire Hello=Fire (Rough Trade)


Dean Fertita von den Queens of the Stone Age hat Ausgang. Das Ergebnis klingt mal nach Raconteurs, mal nach QOTSA (beide spielen mit). Hammond B3, Knarzgitarren, Beatlesharmonien. Sie können es.Jakob Kranz, Radio Fritz


ROCK
Julian Casablancas: Phrazes for the Young (Sony)

Der Strokes-Sänger vermischt das ohrwurmige Liedgut seiner Band mit Experimentierfreude und der Hinwendung zu älteren Genres. Tut, wozu er Lust hat, denn gibt’s ja schließlich Solo-Alben. Eine Ergänzung, keine Offenbarung. MC Lücke, Moderator

ROCK
Weezer Raditude (Geffen)

„Raditude“ ist das siebte Studioalbum von Weezer – und ein Wort, das es vorher im Englischen so nicht gab. Die Marschrichtung scheint mit dieser Wortschöpfung festgelegt. Und mancher Songtitel auf der CD spricht für sich: „Can’t stop partying“.Elissa Hiersemann, Rado Eins


ROCK
Beak Beak (Invada Records)

Statt wieder mal zehn Jahre am nächsten Portishead-Album zu werkeln, hat sich Geoff Barrow mit zwei Kumpels ins Studio geschlossen. Ergebnis: Ein düsteres Dutzend zwischen Krautrock, Doom-Metal und Postpunk. Sehr eigenartig.Jörg Wunder, Tagesspiegel


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