Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow : "Ich muss mich vom Internet fernhalten - aus Selbstschutz"

Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow sprach mit dem Tagesspiegel über das Suchtmolekül Liebe, die Rolle als Nachzügler und das neue Album "Schall & Wahn".

von und
318821_0_27dfe5b9.jpg
Dirk von Lowtzow. -Foto: promo

Herr von Lowtzow, wir sind bei unserer Google-Recherche auf folgenden Text gestoßen: "'Digital ist besser', sangen einst die Intellektuellen-Popper Tocotronic. Und sie haben damit nicht ganz Unrecht. Zumindest wenn es um Fotografie geht, da haben die digitalen Knipsen ihren analogen Kollegen schon längst den Rang abgelaufen." Würden Sie eine solche Kamera kaufen?


Nein, ich bin wenig technikaffin und fotografiere so gut wie nie.

Erschreckt es Sie, dass Ihre Band als Referenzgröße in der Werbung auftaucht?

Der Titel unseres ersten Albums bietet sich für sowas an.

Sie hätten Werbetexter werden sollen.

Gott sei Dank sind wir es nicht geworden. Der Witz von "Digital ist besser" bestand damals, 1995, darin, dass wir uns an der Umbruchstelle zwischen analoger Vinylschallplatte und digitaler CD befanden. Niemand wusste, was besser war. In den Kreisen, in denen wir verkehrten - unter links sozialisierten Musikliebhabern - wurde die Schallplatte der CD vorgezogen. In jugendlichen Leichtsinn haben wir diese Haltung einfach umgedreht.

Wollten Sie mit Nostalgien aufräumen?

Ja. Unser Bandname Tocotronic zielte in dieselbe Richtung, indem er mehr mit Spielkonsolen zu tun hatte als mit handgemachter Rockmusik.

Rockmusik soll ehrlich und unverfälscht sein. Trotzdem wehren Sie sich gegen Authentizität?

Früher erschien es mir unnötig, mich dagegen zu wenden. Aber mittlerweile geht mir diese perfide Ideologie, dieses permanente Gefühl, sich selber sein und vervollkommnen zu müssen, auf die Nerven. Das ist eine kreative Selbstmobilisierung, die uns zwingt, uns ständig auf uns selbst zu beziehen. Selbstverbesserung ist zum biopolitischen Imperativ geworden und durchsickert den gesamten Körper. Beginnen tut das relativ harmlos mit dem Glauben an die unbedingte Authentizität, aber es endet in der Zweiklassengesellschaft, bestehend aus denen, die über das kulturelle und das vorhandene Kapital verfügen, um die eigene Vervollkommnung voranzutreiben und "exzellent" zu werden, und allen anderen, die solche Voraussetzungen nicht haben.

Singen Sie auf Ihrem neuen Album deshalb "Bitte oszillieren Sie"?

Ja, es geht darum, sich nicht festlegen zu lassen und im Gegensatz zur Ich-gleich-Ich-Persönlichkeit, also dem, was in einem Spruch wie "I am what I am" suggeriert wird, eine bipolare, ambivalente Ping-Pong-Persönlichkeit auszubilden

Sie klingen wie jemand, der in seiner Kindheit unter zuviel Waldorf-Pädagogik gelitten hat. Woher kommt der Verdruss?

Als ich das erste Mal Mitte der Neunziger mit der Vermengung von Arbeit und Freizeit konfrontiert war, hat mich der Grad an Kontrolle erschrocken. Menschen, die früher in Akkordarbeit eingespannt waren, werden nun sanft, aber nicht weniger wirkungsvoll diszipliniert. Und das geht immer weiter.

Das heißt aber: Freiheit kann es nur noch als Freiheit von Gefühlen geben. Behaupten sie deshalb "Eure Liebe tötet mich"?

Dem Stück liegt die Idee zugrunde, dass Liebe durch eine Art Suchtmolykül abhängig machen kann. Liebe ist eine domestizierende Macht.

Der Mensch sehnt sich nach Liebe, ohne sie kann er nicht leben. Aber Ihrer Meinung nach bringt sie ihn um?

Das entspringt auch der Lust am Widerwort. In der deutschen Rockmusik hat man es oft mit einem heimeligen Liebesbegriff zutun, der vollkommen überholt und harmlos ist.

Es wirkt aber so, als würden Sie als Rockmusiker beklagen, immerzu in die Rolle eines Repräsentanten gedrängt zu werden, der geliebt und vereinnahmt wird. Ein in Deutschland verbreitetes Phänomen. Niemand will hier Popstar sein.

Ist vielleicht ein persönliches Problem, ich weiß es nicht. Ich würde allerdings etlichen Rockmusikern überhaupt keinen Widerwillen in der Vereinnahmung attestieren. Die sind geradezu erpicht darauf, sich überall mit Kritikern und Publikum zu verkumpeln. Der Regelfall lautet, wer sich nicht verbrüdert, der ist nicht da. Insofern zählten wir schon immer zur Anti-Rock-Fraktion.

Um gegen Rockmusik zu sein, waren Sie aber spät dran, nicht wahr?

Wir stießen in ein interessantes Vakuum. Grunge war als letzte große Rock-Mythologie bereits verpufft. Unsere Rolle als Nachzügler fiel in eine Zeit, die Rockmusik illusionslos als überkommene Erzählung wahrnahm. Dem konnte man nur mit Hilfe von Metaebenen und ironischen Brechungen begegnen. So erfanden wir ein Bandlogo und hatten das Cover unserer ersten Single vor Augen, bevor wir überhaupt das erste Stück schrieben. Wir erschufen uns zuerst eine Identität und konzipierten die Band als Versuch über das Bandsein. Erst danach kam die Musik, als Nebeneffekt.

Wie haben Sie Ihre Mitstreiter Jan Müller und Arne Zank kennen gelernt?

Glücklicher Zufall. Ich kam zum Studieren nach Hamburg. Dort gab es einen Lehrstuhl für Jura, "Rechtswissenschaft II", der einen linken soziologischen Ansatz verfolgte. Da lief mir Jan Müller über den Weg, der bereits eine Band mit Arne Zank hatte. Punkarsch hieß die, benannte sich später in Meine Eltern um. Arne und Jan waren als Großstadtkinder intellektuell weiter als ich und hatten ein viel gebrocheneres Verhältnis zur Musik. Denen ging es nicht mehr um Punk, sondern auf einer abstrakteren Ebene um die Behauptung von Punk. Sie hatten ihren eigenen, schrullig-humorvollen Weg gefunden, sich an ihren Vorbildern abzuarbeiten. Das hat mir enorm imponiert. Bis heute reden wir mehr miteinander und zelebrieren unseren Witz, als dass wir musizieren. Daher trifft auf uns der etwas unglückliche Begriff des Diskursrock tatsächlich zu.

Warum haben Sie trotzdem sehr einfache, rudimentäre Rockmusik gespielt. Wären modernere Stile nicht attraktiver gewesen?

Das hatte mit unseren beschränkten Mitteln zu tun. Außerdem hat uns das Primitive interessiert. Ich finde es noch immer spannender, im limitierten Rahmen des Songs zu denken, als eine Freejazz-Platte aufzunehmen.

Als Sie mit dem Song "Wir sind neu in der Hamburger Schule" die Szene aufmischten, waren Sie nicht nur jünger als die Führungsfiguren, die Ihnen zwei Platten voraus waren. Sie sahen auch anders aus in Ihren Trainingsjacken …

… eine Uniform, aber das wurde total verkannt. Dass wir Kordhosen und Sportjacken trugen, die wir in billigen Second-Hand-Läden gekauft hatten, war eigentlich ein extrem mieses Outfit. Wir haben uns gegen unsere eigenen Instinkte angezogen, kostümiert mit dem denkbar Unrockigsten, das es gab. Unmännlich, asexuell. Alles nur, um uns selbst zu desavouieren.

Das ging schief. Sie wurden zum Posterboy Ihrer Generation. Songzeilen wie "Alles was ich will, ist nichts mit euch zu tun haben" wurden zum geflügelten Wort.

Es stimmt, wir hätten Werbetexter werden können. Deshalb haben wir uns ab 1997 von uns selbst distanziert und einen radikalen Bruch eingeleitet, indem wir die Struktur der Texte offener und weniger sloganhaft gestalteten. Es wäre furchtbar geworden, sich immer neue Parolen einfallen lassen zu müssen, damit die Leute sich damit identifizieren können.

Waren Ihnen Sätze wie "Michael Ende, du hast mein Leben zerstört" peinlich geworden?

Nein. Wir hatten als Tocotronic immer Angst vor der eigenen Courage. Könnte sein, dass wir ein Fall für den Psychoanalytiker sind mit unserer Psychose, einerseits nach Anerkennung süchtig zu sein und geliebt werden zu wollen, andererseits die Vereinnahmung zu fürchten. Da liegt bestimmt eine Störung vor.

Kommen Sie sich wie ein Scharlatan vor?

Absolut. Bevor ich mich Autor nennen würde, würden mir die Worte "Scharlatan", "Parvenü" oder "Hochstapler" einfallen. Der zeitgenössische Kapitalismus fordert im Prinzip von jedem Hochstapelei. Man soll flexibel sein wie ein Parvenü, sich ständig selbst darstellen und mehr vorgeben zu sein, als man ist.

Mit ihrem vorletzten Album "Kapitulation" haben Sie daraus eine große Widerstandsgeste entwickelt. "Sag alles ab", lautete Ihre Empfehlung. Sind sie ein Dandy?

Dandy ist als Begriff extrem in Mode gekommen. Aber das Pop-Dandytum, demzufolge man sich schick anzieht und arrogant tut, interessiert mich nicht. Ob man in Latzhose oder Samtjackett herumläuft, macht keinen Unterschied. Das Problem mit dem Dandyismus ist: Sobald man behauptet, einer zu sein, ist man garantiert keiner mehr. Außerdem enden Dandy-Karrieren meist tragisch, wenn Sie an Beau Brummel, den Vater aller Dandys, denken, der vereinsamt und bettelarm starb, weil er sich selbst und seine finanziellen Mittel durch die Selbststilisierung so sehr verschwendete, dass ihm im Exil nichts blieb.

In Ihrer Version des Dandys wird die Selbstauflösung als letzte rebellische Tat propagiert.

Für mich wäre das Schönste, im eigenen Werk zu verschwinden.

Aber wo ist die Alternative, die Kunst anbieten sollte?

Ich bin kein Alternativer. Mir ist die Analyse, die reflexive Diagnose näher. Utopien haben oft so was von revolutionärem Kitsch. Pure Schwallerei.

Es ist also eher eine stilistische Abwehr als eine politische?

Natürlich. Ich finde nicht, dass zur Aufgabe von Kunst gehört, Alternativen aufzuzeigen. Kunst muss nicht produktiv sein.

Es heißt, dass Sie beim Schreiben Ihrer Songs nicht nachdenken.

Ich schreibe möglichst schnell.

Das automatische Schreiben ist eine Methode, um ungefiltert an den Bewusstseinsstrom heranzukommen. Wollen Sie die Psyche selbst sprechen lassen?

Ich gehe analytischer und weniger kopflos vor als das von den Vertretern der Écriture automatique wie André Breton gefordert wurde. Aber ich versuche, mich selbst zu überraschen. Das gelingt ganz gut durch Tempo. Hinzu kommt, dass ich kein geduldiger Mensch bin. Ich habe nur eine geringe Aufmerksamkeitsspanne auch dem Eigenen gegenüber. Ich bin auch nicht fleißig in dem Sinne, dass ich lange an Formulierungen herumfriemele und Songzeilen aus Notizzetteln kompiliere. Ich bin kein Sammler, sondern ein guter Wegwerfer.

Es gibt einen Song über Ihre Eltern, darin heißt es: "Unsere Eltern haben keine Sensibilität/ Für einen Lebensstil, der diese Republik schon seit so vielen Jahren überaus erfolgreich prägt/ Der Rock ‚n' Roll hat ihre Seelen nie erreicht/ Sie fragen sich, wer ihre Schulden vielleicht doch mal voraussichtlich sehr widerwillig, aber letztlich doch begleicht."

Das stammt nicht von mir.

Stimmt. Der Berliner Schriftsteller Jochen Schmidt hat Ihnen diese Zeilen in den Mund gelegt in einer fiktiven Kurzgeschichte über einen Besuch von Ihnen bei Ihren Eltern. Wie sind Ihre Eltern mit Ihrer Leidenschaft für laute Musik umgegangen?

Ausgesprochen tolerant. Ich bin Generation "Star Wars", deshalb hat mich als erstes David Bowie als Ziggy Stardust fasziniert. Als Kind haben mich auch Comics und Horrogeschichten von H.P. Lovecraft begeistert. Aber ich kann nicht mit der Erzählung aufwarten, dass ich Konflikte mit meinen Eltern austragen musste und in der Schule der Außenseiter war. Es gibt da nichts zu erzählen. Meine Eltern wussten immer, wie es um mich stand.

Welche Poster hatten Sie in Ihrem Jugendzimmer hängen?

Mit 14 half ich bereits in dem einzigen coolen Plattenladen aus, den es in meiner Heimatstadt Offenburg gab. Deshalb kam ich sehr früh mit guter Musik in Berührung. Ein Bild von The Smiths oder von Morrisey dürfte in meinem Zimmer gehangen haben, die waren mit 16 meine Lieblingsband. Sonic Youth entdeckte ich mit 17. Und als ich 1989/90 Abitur machte, war das SST-Label für mich wichtig. Musik, die gefährlich, aufregend klang. Doch ein paar Jahre später war uns dieses Rockleben voller Abstürze und der Stilisierung des subkulturellen Poetendaseins als glorreiche Alternative nicht mehr möglich.

Sie haben einmal von einer "vernunftgeprägten Kindheit" gesprochen.

Ja, meine Eltern sind stark einem Aufklärungsideal verhaftet, nach der Devise: Mehr sein als scheinen. Das ist natürlich das absolute Gegenteil von dem, wofür ich stehe. Ich finde es viel interessanter, mehr zu scheinen als zu sein.

Das glauben wir Ihnen nicht.

Ja, gut. Aber ich bin als Person einfach nicht spannend.

Wo kann man Sie kennen lernen?

Das ist nicht schwer. Aber es bleibt meinem Privatleben vorbehalten. Obwohl man gewiss Facetten von mir in meinen Liedern wieder finden kann, würde ich es nicht als ihre besondere Qualität bezeichnen. Ich finde diesen unbedingten Wunsch, sich in Liedern "auszudrücken", anbiedernd und belästigend. Ausdrücken - das klingt schon so furchtbar schmerzhaft.

Geben Sie es zu, Sie gucken schon manchmal bei Google nach, welche Gerüchte gerade wieder über Sie im Umlauf sind.

Ich ertappe mich gelegentlich dabei. Aber es ist neurotisierend. Da ich erst seit wenigen Jahren einen Internetzugang habe, nehme ich vieles für bare Münze. Dass jeder alles über jeden im Netz äußern kann, belastet mich. Ich muss mich davon fernhalten, schon aus Selbstschutz.

In Ihren Texten sprechen Sie oft von "Wir". "Wir kommen, um uns zu beschweren" oder "Die Folter endet nie, wir werden dennoch siegen". Wen meinen Sie damit?

Ich mag das Agitatorische daran. Dass es sich einordnen lässt in eine Form, die sowohl in religiösen Texten als auch in Manifesten auftaucht. Gleichzeitig empfinde ich das "Wir" als gute Aufspaltung der eigenen Persönlichkeit. Es ist so schön schizophren, im Namen eines imaginären Kollektivs zu sprechen.

Sie flüchten in die Kunst, um als Person unsichtbar zu werden?

In der Schule bin ich mit dem Werk von Marcel Duchamps konfrontiert worden, was das Allerrätselhafteste ist, was es gibt. Diese Art, Bekanntes umzudeuten, so dass es niemand mehr versteht, hat mich tief geprägt. Täuschungen sind Fluchtbewegungen. Indem wir uns als Band Techniken aus anderen Künsten aneignen und unserem eigenen Werk überstülpen, bedienen wir uns der Camouflage.

Diedrich Diederichsen behauptet, Popmusik sei tot. Ihre Funktion als Emanzipationsmedium werde von der Kunst übernommen. Stimmen Sie dem zu?

Das ist von Diederichsen gut beobachtet, aber ich bin mir nicht sicher, ob man nicht den jeweils anderen Zugang einer jüngeren Generation zur Popmusik mit einer solchen Behauptung verkennt. Dabei kann ich Diederichsen durchaus beipflichten. Pop hat auch für mich als Identitätsstiftendes Modell wesentlich weniger Bedeutung als noch vor 15 Jahren. Ich bin nun schon so lange dabei, dass ich alles schon mal gesehen habe. Aber das muss einem Zwanzigjährigen heute nicht zwangsläufig genau so gehen. Der findet womöglich gerade die Vielfalt von Stilen und ihre Verfügbarkeit im Internet aufregend.

Das frühere Wissen in der Popkultur, auf der richtigen Seite zu stehen, findet man heute in der Kunst in dem Begriff der "Position" wieder.

Gewiss, es gibt diesen Ablösungsprozess. Malcolm McLaren …

… Manager und Erfinder der Sex Pistols …

hat gesagt, wie man vormals in die Disko ging, geht man heute auf die Vernissage. Ich weiß nur, dass die extreme Fokussierung meiner Generation auf Pop sich einer historischen Sondersituation verdankte. Rockkritik und das Schreiben über Rockmusik erlangte eine neue Bedeutung, die durch das Einfließen von französischer, poststrukturalistischer Philosophie begünstigt war. Foucault ist in Berlin zum Tanzen in den Dschungel gegangen. Auch die "Hamburger Schule" war eine nicht-institutionelle Akademie. Der Austausch untereinander war intensiv und wir kritisierten einander für Inhalte.

Auf "Schall & Wahn", so der Titel des neuen Albums, beschäftigen Sie sich mit der Kreativität der Hysterie. Als ästhetisches Konzept sind hysterische Zustände vielleicht eine Sekunde lang erstrebenswert, aber erleben möchte man sie dann doch lieber nicht.

Um diese eine Sekunde geht es. Ich erlebe manchmal hysterische Momente, das ist nicht angenehm, aber es setzt viel frei.

Schreiben Sie dann?

Das ginge gar nicht. Alles fliegt auseinander. Ich laufe vereinsamt und hospitalisiert in meiner Wohnung herum, die Zeit vergeht nicht mehr. Fürchterlich. Trotzdem sehe ich solche Zustände auch positiv, da sie vieles freisetzen, was ich verwerten kann. In der Musik findet sich das wieder. Da wir relativ einfache, repetitive Songstrukturen verwenden, gelangen wir schnell an Punkte, an denen sich die Musik selbst spielt. Wir sind dann gar nicht mehr beteiligt.

Das Interview führten Kai Müller und Kolja Reichert. Am 22. Januar erscheint "Schall & Wahn" bei Universal. Damit beenden Tocotronic ihre "Berliner Trilogie" der von Moses Schneider produzierten Alben.

Autor

0 Kommentare

Neuester Kommentar