Kultur : Praemium Imperiale für Cai Guo-Qiang

Der chinesische Maler Cai Guo-Qiang wird mit dem Praemium Imperiale des japanischen Kaiserhauses geehrt, einem der weltweit wichtigsten Kunstpreise. Damit erhält erstmals ein Chinese den höchsten Kunstpreis Japans. Mit dem Architekten Henning Larsen wird erstmals auch ein Däne ausgezeichnet. In der Kategorie Skulptur geht der Preis an den italienischen Bildhauer Cecco Bonanotte, in der Kategorie Musik an den US-Komponisten Philip Glass. Für ihr Wirken im Bereich Theater und Film erhält die japanische Ballettpionierin Yoko Morishita die Auszeichnung. Der Praemium Imperiale ist in fünf Kategorien mit jeweils fast 160 000 Euro dotiert. Unter der Schirmherrschaft des japanischen Kaiserhauses werden Künstler für ein einzigartiges Lebenswerk und ihren Einfluss auf die internationale Kunst ausgezeichnet. Die Preise werden am 23. Oktober in Tokio vom Ehrenschirmherrn und Kaiser-Bruder Prinz Hitachi vergeben. Mit dem heute in New York lebenden Cai Guo-Qiang ehrt die Japan Art Association einen Künstler, der für seine „Gunpowder Drawings“ bekannt ist – gezielte Explosionen von Schwarzpulver auf großen Papierflächen. dpa

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