Kultur : Privatinitiative Kunst: eine Berliner Diskussion

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Die Mitglieder der Privatinitiative Kunst, kurz PIK, haben sich in Berlin zu einer Diskussionsrunde getroffen. In den Räumen der noch im Bau befindlichen deutschen Kinemathek am Potsdamer Platz stand vor allem die Frage nach einer neu strukturierten, der Situation in der Bundesrepublik angemessenen Kulturpolitik im Vordergrund. Besonders die finanzielle Lage der Theater, Museen, Galerien und Opernhäuser im Land gebe Anlass zur Besorgnis und erfordere ein Umdenken seitens der Politik. Der Verweis auf private Stiftungen und Sponsoring allein reiche nicht aus, um Kultur in Deutschland angemessen zu fördern, hieß es.

Auch die durch die Medien, insbesondere das Internet, stark veränderte Rezipientenhaltung wurde thematisiert. Hier müsse nach neuen Formen der Darstellung gesucht werden, war der einheitliche Tenor der aus ganz Deutschland zusammengekommenen Vertreter der Kunstszene. Um die "anregende" Diskussion weiter zu vertiefen, wurde beschlossen, eine Arbeitstagung zu diesem Thema abzuhalten.

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