Kultur : Pulitzer-Preis für US-Romancier Jeffrey Eugenides

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Neben den Oscars gehören sie zu den begehrtesten Auszeichnungen im amerikanischen Kulturleben – und das seit 1917. Die PulitzerPreise ( www.pulitzer.org ) gelten herausragenden journalistischen und künstlerischen Leistungen. 21 Pulitzer-Prädikate für das Jahr 2003 sind am Montagabend in New York bekannt gegeben worden. Von den 14 journalistischen Preisen gehen je drei an die „Washington Post“ und die „Los Angeles Times“. Den Preis in der Kategorie Belletristik hat der in Berlin lebende Schriftsteller Jeffrey Eugenides für sein griechisch-amerikanisches Familienepos „Middlesex“ mit einem Hermaphroditen als Helden gewonnen. Die Auszeichnung für das beste Sachbuch geht an Samantha Powers für ihre Bosnien-Reportage „Problem From Hell: America and the Age of Genocide“. Zum Autor des besten Theaterstücks wurde Nilo Cruz mit „Anna in the Tropics“ gewählt. Weitere Preise gingen an den Lyriker Paul Muldoon für seine Gedichtsammlung „Moy Sand and Gravel“ sowie an den Komponisten John Adams.

Von Jeffrey Eugenides, der als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der American Academy nach Berlin kam, sind in deutscher Sprache sein von Sofia Coppola verfilmter Debütroman „Die Selbstmord-Schwestern“ (dtv) und der Erzählungsband „Air Mail“ lieferbar ( Direktbezug: Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Markgrafenstr. 37, 10117 Berlin; www.daad-berlin.de ). Die deutsche Übersetzung von „Middlesex“ erscheint am 17. Mai im Rowohlt Verlag. Tsp

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