Kultur : Raubkopierer: professionell und privat

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Die Filmindustrie kämpft an zwei Fronten gegen Piraten. In letzter Zeit gelangen ihr mehrere Schläge gegen professionelle Raubkopierer. So wurde im September ein InternetServer stillgelegt, über den mehrere illegale Datei-Tauschbörsen mit Tausenden von Filmen betrieben wurden. Über solche Server beschaffen sich Zwischenhändler Filme, die sie auf DVDs brennen und dann weiter verkaufen. Ebenfalls im September fasste die Polizei eine Raubkopiererbande im Ruhrgebiet. Die Polizei beschlagnahmte Tausende von DVDs mit aktuellen Kinofilmen wie „Fluch der Karibik“, „Basic“, oder „Tränen der Sonne“.

Illegale Filmhändler kann man einsperren – die Hundertausende von Kopierern, die sich Filme zum Selbstgebrauch aus dem Internet laden, sind schwer zu fassen. Der User wählt sich in eine öffentliche Internet-Tauschbörse wie Kazaa oder eDonkey und gibt den gesuchten Titel ein. Wenn ein anderer Teilnehmer den Film auf seinem Rechner gespeichert hat, beginnt die Übertragung von User zu User. Auch bei schneller DSL-Verbindung dauert die Übertragung derzeit meist noch mehrere Tage. Doch wer mit einer „Flatrate“ das Internet dauernd nutzen kann, zahlt für den Transfer so gut wie nichts.

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