RAUM patrouille : Alles muss vermischt sein

Sebastian Leber will Oasis nie wieder pur hören

Sebastian Leber

So grundehrlich wütend klingen Gitarre, Schlagzeug und Bass in „Smells like teen spirit“. Als hätten Nirvana schon 1991 gewusst, dass einmal Justin Timberlakes Falsett-Stimme über ihre Tonspur drüber singen würde. „Mash up“ heißt der DJ-Sport, Hits verschiedener Künstler und meist unterschiedlicher Stilrichtungen zu einem neuem Song zusammenzumischen. Inzwischen gibt es so viele gekonnte Mixes, dass man zu dieser Musik ganze Nächte durchfeiern kann: Am Sonnabend lädt DJ Morgoth zu einer solchen Mash-up-Party in den U5-Club in Friedrichshain. Neben dem Nirvana-Timberlake- Mix werden dort zum Beispiel Lieder der Rolling Stones und Dandy Warhols oder Hits von Rapper Jay-Z und den Beatles kombiniert. Der bekannteste Song des Genres stammt von DJ Party Ben, der Oasis’ „Wonderwall“ und Green Days „Boulevard of broken dreams“ gemischt hat. Das Stück findet Oasis-Chefpöbler Noel Gallagher zwar „stark verbesserungsfähig“ – gemessen an dessen sonstigen Beleidigungen gegenüber anderen Künstlern ist das fast schon als Kompliment zu verstehen.

Sa 29.9. ab 22 Uhr,

„Mash up your bootz“ im

U5 Club, Frankfurter Tor 9, Friedrichshain, 2 €

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