RAUM patrouille : Gerappte Geschichte

Sebastian Leber geht auf eine Zeitreise

Sebastian Leber

Manche Liedzeilen ergeben zwar objektiv wenig Sinn, sind aber trotzdem von großer Bedeutung. Zum Beispiel die hier: „I said a hip hop the hippie the hippie. To the hip hip hop, a you dont stop.“ So fing der erste kommerziell erfolgreiche Rapsong aller Zeiten an, 1979 war das, vorgetragen von der Sugarhill Gang aus New Jersey. Wie sich seitdem der HipHop erst in den USA und dann auch im Rest der Welt ausgebreitet und rasant weiterentwickelt hat, möchte derzeit die Partyreihe Raphistory im Club Bohannon am Hackeschen Markt zeigen. Jeden Monat werden Songs aus einem anderen Jahr gespielt, natürlich in chronologischer Reihenfolge. Am heutigen Donnerstag ist 1981 dran. Das ist für HipHop-Fans wichtig, weil sich zu dieser Zeit das Label „Tommy Boy Records“ gegründet hat – dem später Künstler wie De La Soul und Naughty by Nature ihre Karriere verdankten. Durch den Geschichtsunterricht führen DJ Scientist und Fritz-Moderator André Langenfeld. Im Mai 2010 werden die zwei mit ihrer Reihe in der heutigen Gegenwart angekommen sein – aber die ist dann ja auch bereits wieder Geschichte.

Do 10.1., ab 22 Uhr „Raphistory No. 4“ im Bohannon, Dircksenstr. 40, Mitte, 6 €

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