Regisseur von "L.A.Confidential" : Curtis Hanson ist tot

Der Hollywood-Regisseur Curtis Hanson ist mit 71 Jahren gestorben. Bekannt ist Hanson besonders für "L.A.Confidential" mit Kim Basinger und "8 Mile" mit Eminem.

Curtis Hanson 2007 bei der Premiere von 'Lucky You' auf dem Tribeca Film Festival in New York.
Curtis Hanson 2007 bei der Premiere von 'Lucky You' auf dem Tribeca Film Festival in New York.Foto: dpa

Der US-Filmregisseur Curtis Hanson ist mit 71 Jahren gestorben. Er wurde am Dienstag (Ortszeit) in seinem Zuhause in Hollywood tot vorgefunden, nachdem ein medizinischer Notfall gemeldet worden war, wie US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichteten. Der Regisseur starb demnach eines natürlichen Todes.

Zu Hansons erfolgreichsten Filmen zählt der Polizei-Thriller "L.A. Confidential" von 1997, wofür er gemeinsam mit Brian Helgeland den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch gewann. Der Neo-Noir Film brachte auch Kim Basinger den Oscar für die beste Nebendarstellerin ein und verhalf Russel Crowe zum Durchbruch in Hollywood. 2002 drehte Curtis "8 Mile" über das Leben von Eminem in Detroit. Der Rapper spielte die Hauptrolle im Film. 2000 verfilmte Curtis "Wonderboys", 2007 begab er sich mit dem Film "Glück im Spiel" in die Welt des Pokerns.

Hollywood-Stars drücken Trauer aus

Mehrere Hollywood-Stars drückten in den sozialen Medien ihre Trauer aus. „Danke, dass du an mich geglaubt hast“, twitterte der Schauspieler Russell Crowe, der auch bei „L.A. Confidential“ mitgewirkt hatte. „In Wirklichkeit hast du aus meinem Job eine Karriere gemacht.“ Sein Kollege Kevin Bacon schrieb ebenfalls bei Twitter, die Nachricht über Hansons Tod mache ihn sehr traurig, und fügte hinzu: „Großartiger Regisseur. Großartiger Mann.“

Eminem, der im Jahr 2002 in „8 Mile“ einen jungen Rapper verkörperte, sagte, Hanson habe damals an ihn und an „unsere verrückte Idee“ geglaubt, einen Film über Battle-Rap zu drehen. „Ich bin glücklich, dass ich ihn kennengelernt habe“, zitierten am Mittwoch mehrere US-Medien aus einem Statement Eminems.
dpa / Tsp

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