Kultur : Rio und Recife rangeln um Guggenheim

Die brasilianischen Städte Rio de Janeiro und Recife konkurrieren um den Standort der ersten "Filiale" des Guggenheim-Museums in Lateinamerika. In einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung erklärte die Stiftung Salomon R. Guggenheim, mit einer der beiden Städte solle in Kürze ein Abkommen für eine "Durchführbarkeitsstudie" unterzeichnet werden. Damit dementierte die Organisation eine Information der Stadtverwaltung Rios, wonach bereits ein Bau-Abkommen unterzeichnet worden sei.

Die "Durchführbarkeitsstudie" soll nach Angaben der Stiftung Guggenheim ungefähr neun Monate dauern. Unter anderem sollen das "kulturelle Interesse" der Einwohner sowie die Vorteile für Stadt und Museum auf dem Prüfstand gelegt werden. Der Leiter des Guggenheim- Museums in New York, Thomas Krens, und der für den Bau des Guggenheim im spanischen Bilbao verantwortliche Architekt Frank Gehry hatten im November vergangenen Jahres mehrere Bewerberstädte in Brasilien besucht. "Filialen" des Guggenheim-Museums von New York gibt es bereits in Las Vegas, Bilbao, Berlin und Venedig.

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