Rockmusik : Pink-Floyd-Mitbegründer Syd Barret gestorben

Der Mitbegründer der legendären britischen Rock-Band Pink Floyd, Syd Barrett, ist tot. Der 60-Jährige sei bereits vor einigen Tagen "sehr friedlich entschlafen", hieß es.

London - Eine Sprecherin des Musikers kündigte an, Barretts Beerdigung werde im engsten Familienkreis stattfinden. Bis zu seinem Tod hatte Barrett zurückgezogen in Cambridge im Osten Englands gelebt.

Barrett hatte 1965 zusammen mit seinem Freund Roger Waters die legendäre Gruppe Pink Floyd gegründet, die mit ihrer psychedelischen Musik weltweit Erfolge feierte. Mit 21 Jahren war Barrett bereits ein großer Star. Wegen seines steigenden LSD-Konsums setzte die Band jedoch immer öfter auf David Gilmour als Gitarrist. 1968 trennte sich Pink Floyd schließlich ganz von Barrett, der dann eine Solokarriere startete. Waters' Song "Shine On You Crazy Diamond" nahm auf die Drogen-Problematik mit den Versen Bezug "Nun ist ein Blick in deinen Augen wie schwarze Löcher im Himmel."

Bei einem Revival-Auftritt zu den Live-8-Konzerten im vergangenen Jahr trat Pink Floyd in London ohne Barrett auf, spielte jedoch den Song "Wish You Were Here", der ursprünglich ihm gewidmet war. Auf einen Einfall Barretts soll der Name Pink Floyd zurückgehen - danach zog er die Vornamen von zwei wenig bekannten Bluesmusikern, Pink Anderson und Floyd Council, zusammen, von denen Barrett Aufnahmen gesammelt hatte. (tso/AFP)

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