Kultur : Ruhrtriennale-Auftakt: Neuer Dichter, alte Lieder

NAME

„Deutschland, deine Lieder“ wird am 31. August der Eröffnungsabend der neuen, von Gerard Mortier geleiteten Ruhrtriennale heißen. Dabei soll sich in der Essener Zeche Zollverein die Uraufführung eines Ein-Mann-Monologs von Albert Ostermeier, Titel „Vatersprache“, mit einem deutsche Lieder singenden Chor verbinden. Ursprünglich hatte Regisseur Matthias Hartmann das Chor-Stück mit den Dramatikern John von Düffel und Moritz Rinke geplant. Rinke/Düffel hatten in Absprache mit Hartmann eine stumme Handlung – den Querschnitt durch ein deutsches Mietshaus – mit dem Liederreigen kontrastiert. Als Hartman dann statt des dramatischen Stillebens einen Sprechtext wollte, standen Rinke und Düffel dafür nicht mehr zur Verfügung. Meldungen, es habe einen Konkurrenzkampf unter den Autoren gegeben, dementieren die Beteiligten gegenüber dem Tagesspiegel. Hartmann: „Es war ein Konzeptwechsel, mehr nicht.“ Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben