Kultur : Ruhrtriennale: Streicheleinheiten für Castorf

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Der neue Intendant der Ruhrtriennale, Jürgen Flimm, will den geschassten Ruhrfestspielleiter Frank Castorf im Revier künstlerisch rehabilitieren. Castorf habe bereits seine Beteiligung an der Spielzeit 2005 zugesagt, erklärte Flimm in Gelsenkirchen: „Wir werden ihn streicheln und alles wieder gut machen.“ Castorfs Vertrag als Leiter der Ruhrfestspiele Recklinghausen war im Juni nach nur einer Spielzeit vorzeitig gekündigt worden. Flimm will auch mit seinem Vorgänger Gérard Mortier zusammenarbeiten: „Wir haben uns bereits über mögliche AustauschProjekte zwischen der Pariser Oper und der Ruhrtriennale unterhalten.“ In seiner ersten Triennale-Spielzeit, die am 20. August 2005 mit einem Fest in der Bochumer Jahrhunderthalle beginnt, setzt Flimm den Schwerpunkt „Romantik und Industrialisierung“. Andrea Breth und Albert Ostermaier werden E.T.A Hoffmanns „Die Bergwerke von Falun“ dramatisieren, Hans Neuenfels erarbeitet einen Liederabend mit dem Arbeitstitel „Schubert und Schumann im Schnee“. dpa

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