• Zitty
  • Potsdamer Neueste Nachrichten
  • Berlin 030
  • Bootshandel
  • Qiez
  • zweitehand
  • twotickets
  • Berliner Köpfe
  • wetterdienst berlin

Irrer Fußball-Wahnsinn! : Paris Saint-Germain-"Historicos": Kommt nach Beckham auch Maradona?

05.02.2013 11:23 Uhr
Kommt nach Beckham auch Diego Armando Maradona? Foto: dpaBild vergrößern
Kommt nach Beckham auch Diego Armando Maradona? - Foto: dpa

Die Verpflichtung des gealterten Starmodells David Beckham folgt offenbar einem großen Plan: Die „Historicos“ sollen Paris Saint-Germain unschlagbar machen.

Während sich die Fußball-Welt verwundert die Augen reibt, weil Paris Saint-Germain den 37-jährigen David Beckham verpflichtet hat, plant der Scheich-Club Außergewöhnliches. „Beckham war erst der Anfang. Wir haben auch Roberto Carlos, Michael Ballack und Garrincha auf unserer Liste“, sagte Trainer Carlos Ancelotti dem Wahnsinn!. Mit den Starspielern will Paris alle „Historicos“ unter dem mit Diamanten behängten Clubdach versammeln, um damit endlich die großen Erfolge einkaufen, von denen die Besitzer träumen. Den Hinweis, dass einige der Wunschspieler entweder alt, nicht mehr aktiv oder bereits tot seien, kontert Ancelotti gelassen: „Überprüfen Sie doch einmal, was Tupac und Elvis noch jährlich verdienen.

Tot oder lebendig, das ist hier nicht die Frage!“

Überaltete Spieler, die seit Jahren über ihren Zenit hinaus sind, hätten laut der Clubführung von Paris Saint-Germain viele Vorteile. So seien sie zu gebrechlich für tägliches Training und daher häufiger für PR-Veranstaltungen einsetzbar. Außerdem hätten junge Akteure häufig noch nicht den Weitblick, an ihr Image zu denken, wie etwa der heißblütige Italiener Balotelli. Ancelotti sagt: „Ein 40-jähriger hat nun einmal die Gelassenheit zu sagen: Wichtig ist neben dem Platz!“

 Notorische Nörgler führen indes das Negativbeispiel Real Madrid an. Dort hätten die Verantwortlichen mit den „Galacticos“ vor zehn Jahren bereits versucht, mit unsinnig viel Geld überteuerte Stars zusammenzukaufen, die spielerisch nicht zueinander passten, den Verein viel Geld kosteten und kaum etwas gewannen. Außerdem hätten sie die Entwicklung junger Spieler behindert, dem ganzen Fußball geschadet und noch nicht einmal attraktives Offensivspektakel geboten. Ob ihm diese Hinweise zu denken geben, wollte der Wahnsinn! von Ancelotti wissen. Seine Antwort: „Nein.“ (NxL)

Satire-Empfehlungen des Tages

Erst flattert der Schavan davon, jetzt wirft der Papst das Messgewand. Ist der Rückttritt der neue Jute-Beutel?