Kultur : "Scheidungskrieg" Hall vs.Jagger

Mick Jagger läßt sich offenbar auf einen Scheidungskrieg mit seiner Frau Jerry Hall ein.Jagger sei nie mit Jerry Hall verheiratet gewesen, erklärte seine Anwaltskanzlei Smyth Barkham am Montag in London.Die Anwälte wollen die von Hall eingereichte Scheidung anfechten, weil ihrer Ansicht nach keine rechtsgültige Ehe zwischen dem 55jährigen Musiker und dem texanischen Model besteht und auch nie bestanden hat.Spätestens mit dieser Erklärung dürfte das Verhältnis zwischen Jagger und Hall endgültig in die Brüche gehen.Im Jahr 1992 hatten sich die beiden schon einmal getrennt.Bisher hieß es, die beiden hätten 1990 auf der indonesischen Insel Bali geheiratet.Das Scheidungsverfahren könnte wegen Halls Abfindungsforderungen in Höhe von mehr als 80 Millionen Mark als teuerste Trennung in die britische Rechtsgeschichte eingehen.Sollte Hall ihre Vorstellungen durchsetzen, würde dies sogar die Scheidungsvereinbarung zwischen Prinz Charles und Prinzessin Diana in den Schatten stellen.Der britische Thronfolger hatte Diana 17 Millionen Pfund Abfindung gezahlt.Das Vermögen von Jagger wird auf 145 Millionen Pfund geschätzt.Das Verhältnis zwischen den beiden Eheleuten galt aufgrund immer neuer Sexaffären von Mick Jagger als stark angespannt.Die Zweifel an der Jagger-Hall-Ehe sind nicht neu.Bereits früher hatte es Berichte gegeben, der Priester, der seinerzeit die Trauung vornahm, habe vom britischen Konsul nicht die erforderlichen Papiere erhalten.Zwar sei der religiöse Teil der Trauung vollzogen worden, nicht aber der zivile Teil.Die Ehe sei daher nicht rechtskräftig.Hall hatte in der vergangenen Woche erklärt, Jagger habe die Ehe "durch Fremdgehen mit einer ungenannten Frau" endgültig zerstört.Insgesamt soll Jagger mehr als ein Dutzend außereheliche Verhältnisse gehabt haben.Enthüllungen vom vergangenen November, wonach der 55jährige Sänger ein Verhältnis mit dem brasilianischen Model Luciana Giminez Morad hatte und die 29jährige angeblich auch schwängerte, hatten bei Jerry Hall offenbar das Faß zum Überlaufen gebracht. AFP

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