Kultur : Schnelle Kelle gefragt: Sanierungsbedarf bei Weltkulturstätten

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Nach der Ernennung zum Weltkulturerbe bemühen sich sowohl die Hansestädte Wismar und Stralsund als auch das Mittelrheintal um schnellen Imagewandel. Mit verstärkten Sanierungsbemühungen wollen Stralsund und Wismar den weiteren Verfall ihrer historischen Altstädte aufhalten. Dies sei ein „Wettlauf mit der Zeit“, sagte die Wismarer Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken (SPD) am Montag. In beiden Kommunen sind den Angaben zufolge seit 1990 etwa 50 Prozent der denkmalgeschützten Bauten saniert worden. Oft gehe der Verfall der Bausubstanz jedoch schneller als die Suche nach Investoren und neuen Nutzungsmöglichkeiten für die historischen Bauwerke. Der Finanzbedarf für die Sanierung der Altstädte von Wismar und Stralsund wird den Angaben zufolge jeweils auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt. Die beiden Städte hofften nach der Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO nun auf größere Zuwendungen aus entsprechenden Bundesprogrammen, so Wilcken. Die Bundesregierung habe sich bei der UNESCO für die Aufnahme der Altstädte in die Liste des Weltkulturerbes eingesetzt. Das Land Rheinland-Pfalz wirbt hingegen mit einer Ausstellung in seiner Berliner Landesvertretung für die Schönheit seines Landstriches. „Was heißt hier Rheinromantik?“ ist bis 4. August in der Landesvertretung zu sehen .Tsp

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