Sensationsfund : Skythische Eismumie unter der Lupe

Die in der Mongolei gefundene Eismumie eines Skythen-Kriegers wird jetzt ein Jahr lang im Göttinger Zentrum für Anatomie des Universitätsklinikums untersucht.

Hannover - Ziel sei es, Rückschlüsse auf Lebensumstände, Krankheiten und Todesursache zu ziehen, sagte der Paläopathologe Michael Schultz.

Die Eismumie war im Juli dieses Jahres von deutschen, russischen und mongolischen Wissenschaftlern an der Südflanke des Altaigebirges entdeckt worden. Es handelte sich dabei um den ersten derartigen Fund in der Mongolei, was weltweit für Aufsehen sorgte. Bei den Skythen handelt es sich um ein nomadisches Reitervolk, dessen Siedlungsgebiet sich in vorchristlicher Zeit von der Mongolei bis an die Oder erstreckte. (tso/ddp)

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