Sharon Stone : Kein Problem mit "Basic-Instinct"-Image

Sharon Stone hat keine Probleme mit den Nachwirkungen ihrer Rolle in dem Erotik-Thriller "Basic Instinct" von 1992, die ihr zum Durchbruch verhalf.

Berlin - Jeder Schauspieler finde einen anderen Zugang ins Filmgeschäft, sagte Stone auf der Berlinale. Ihr habe der Erfolg des Films ermöglicht, weiterhin Filme zu machen. Dafür sei sie sehr dankbar.

Stone glaubt auch nicht, dass sie mit der Rolle und dem 2006 aufgelegten zweiten Teil von "Basic Instinct" den Vorstellungen einer von Männern dominierten Welt entspreche. "Wenn wir uns unterdrückt fühlen, haben wir oft nur uns selbst verloren", sagte sie in Berlin. Frauen glaubten dann, sie lebten in einer von männlichen Bildern und Idealen beherrschten Welt. "Aber tatsächlich mangelt es uns dann an einem eigenen Bewusstsein", sagte sie.

Am Ende sei es auch unwichtig, was zu dieser Einstellung geführt oder wer einen unterdrückt habe. Wichtig sei, "wie man wieder nach oben kommt".

Stone stellte an der Seite von Regisseur Ryan Eslinger und Schauspielkollege Timothy Hutton das 90-minütige Drama "When a Man falls in the Forest" vor, das sie auch ko-produzierte. Der Wettbewerbsbeitrag erzählt die Geschichte von vier Menschen in einer amerikanischen Kleinstadt, die auf die eine oder andere Art ihre Fähigkeit zur Kommunikation mit ihrer Umwelt verloren haben. (tso/ddp)

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