Kultur : Sie trug den gelben Stern

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Inge Deutschkron, 1922 in Finsterwalde geboren, wuchs seit 1927 in Berlin auf. Ihr

Vater emigrierte 1939 nach England, Mutter und Tochter gelang die Flucht nicht. Von 1941 bis 1943 arbeitete Inge Deutschkron in der Blindenwerkstatt von Otto Weidt. Bis 1945 lebte sie mit der Mutter in der Illegalität, 1946 gingen beide nach London. 1958 wurde Deutschkron Korrespondentin der israelischen Zeitung „Maariv“ in Bonn. Heute lebt sie in Tel Aviv und Berlin. Nach ihrer Autobiografie „Ich trug den gelben Stern“ entstand für das GripsTheater 1988 Ab heute heißt du Sara . – Wir dokumentieren Inge Deutschkrons Rede zur Eröffnung des Museums

Blindenwerkstatt Otto Weidt (Mitte, Rosenthaler Straße

39) in gekürzter Form.

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