Kultur : Sieben Auszeichnungen für Polanskis „Der Pianist“ bei César-Verleihung

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Der Erfolgsfilm „Der Pianist“ von Roman Polanski geht als großer Sieger aus dem Rennen um den französischen Filmpreis „César“ hervor. Der Film erhielt am Samstag in Paris sieben Auszeichnungen und wurde zum besten französischen Film gewählt. Roman Polanski erhielt außerdem den „César“ für den besten Regisseur. „Der Pianist“ wurde unter anderem für die beste Filmmusik, den besten Ton und das beste Dekor ausgezeichnet. Der 1933 in Paris geborene Polanski hat als Der Preis für den besten Schauspieler ging an den Amerikaner Adrien Brody, der den in den Dreißigerjahren in Polen gefeierten Pianisten Wladyzlaw Szpilman spielt. Der Film, der die Goldene Palme von Cannes 2002 erhielt, ging mit zehn Nominierungen in die Ausscheidung. Den „César“ als bester ausländischer Film erhielt „Bowling for Columbine“ von Michael Moore, ein Dokumentarfilm über den Amoklauf zweier Jungen in der Columbine Highschool, bei dem 1999 mehr als zehn Schüler ums Leben kamen.

Erstmals wurde ein „César“ für den besten EUFilm vergeben: Dieser ging an „Sprich mit ihr“ des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar. Der „César“ für das beste Szenario ging an „Amen“ von Constantin Costa-Gavras und Jean-Claude Grumberg. Ehren-Césaren erhielten die amerikanische Schauspielerin Meryl Streep und der französische Filmproduzent Daniel Toscan du Plantier, der am 11. Februar starb. Insgesamt wurden mehr als 18 Preise vergeben.dpa

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