Kultur : "Sieben Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts"

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Ulrich Eckhardt, dem Intendanten der Berliner Festspiele, war es sichtlich eine Freude, vor dem Millionen Jahre alten Dinosaurierskelett im Museum für Naturkunde sein Jahresprogramm 2000 vorzustellen. Denn der Blick zurück in die Vorgeschichte ergänzt vortrefflich die Bekanntgabe der Festspieltermine an diesem Dienstagnachmittag, widmen sich doch nicht wenige der Zukunft der Menschheit. Die Ausstellung "Sieben Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts" im Martin-Gropius-Bau (14. 5.-29. 10.) wird mit Hilfe neuester Technik eine "Archäologie des Wissens" vermitteln, die eine Ahnung von den Verheißungen des elektronischen Zeitalters veranschaulichen möchte. Als "Zivilisationsausstellung" könnte man nach Eckhardts Worten das Vorhaben bezeichnen, eines der größten im Gropius-Bau überhaupt. Neben der parallel zur Expo in Hannover stattfindenden Schau bildet "Berlin als Filmstadt" einen weiteren Programmschwerpunkt: Gemeint sind die Filmaktivitäten am Potsdamer Platz, die Berlinale, das im Sommer fertiggestellte Filmhaus und das dort untergebrachte neue Filmmuseum.

Das schon 1999 begonnene Projekt "Japan in Berlin" wird mit drei Ausstellungen fortgeführt. Einen Rückblick auf die Berliner Architektur-Entwicklung des vergangenen Jahrhunderts versuchen die Festspiele im Neuen Museum (23. 6-3. 9.). Neben dem 37. Theatertreffen im Mai, dem Musik-Sommer (Juli / August) und den 50. Berliner Festwochen (1. 9.-4. 10.) werden sich die "Theaterwelten" im Oktober den "performing arts" widmen. Das Programm-Journal "Der Jahrhundertschritt" mit allen Terminen ist am Berliner Festspiel-Pavillon gegenüber der Infobox am Potsdamer Platz zu bekommen. Oder im Internet www.berlinerfestspiele.de/berlinzweitausend

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